Rothenpielers Wiedersehen mit Massen

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Besonderes Spiel für RSV-Coach Mike Rothenpieler. Mit der SG Massen gastiert sein alter Verein in der MCG-Halle.

Bönen -  Vor dem ersten Aufeinandertreffen mit seinem alten Verein hält Mike Rothenpieler den Ball bewusst flach. „Das ist ein normales Meisterschaftsspiel“, sagt der Trainer des Handball-Bezirksligisten RSV Altenbögge, der am Sonntag (18 Uhr/MCG-Halle) erstmals nach sieben Jahren auf der Bank der SG Massen gegen seine ehemaligen Schützlinge aus Unna antritt.

„Sieben Jahre sind eine lange Zeit, aber das ist für mich vorher kein Thema. „Ich freue mich, nachher zusammen ein Bier zu trinken, bis dato zählt nur der RSV“, stellt Rothenpieler klar. Zu verschenken gebe es schließlich nichts. Denn nach der Niederlage in Neheim sieht er seine Mannschaft in der Pflicht. „Wir haben das die Woche aufgearbeitet, nicht nur das Spiel in Neheim. Wir haben bisher ja kein spielerisch Feuerwerk gezündet. Deshalb haben wir uns neu aufgestellt“, erzählt der Coach aus der Trainingswoche.

Und er hat das Gefühl, dass auch die Spieler die Pleite in Neheim als Warnschuss angenommen haben. Die Konzentration und die Intensität sei deutlich höher gewesen, die Stimmung besser. „Wir haben im Training die richtige Reaktion gezeigt, jetzt wollen wir das auch im Spiel tun“, sagt Rothenpieler.

Der Kader wird im Vergleich zur Vorwoche etwas durcheinandergewirbelt. Tom Beutner fällt weiter wegen eines Urlaubs aus. Dazu pausieren Jan Weber aufgrund einer Fußverletzung sowie Frederik Betz, dessen Schulterprobleme in Neheim wieder aufgebrochen sind. Melvyn Leniger hat Probleme an der Hand; Einsatz fraglich. Dafür kehren Tino Stracke, Tim Gerwien und Bernd Lublow in das Aufgebot zurück. An Alternativen mangelt es dem RSV also nicht.

Rothenpielers alte Mannschaft bestreitet eine schwierige Saison. Der Vorjahresvierte hat erst drei Punkte auf dem Konto. „Massen ist unter Wert gestartet. Es haben auch immer viele gefehlt“, sagt der frühere Coach. Im Gegensatz zu den Altenböggern hat die SG aber zuletzt Selbstvertrauen getankt. Am Vorsonntag feierte sie gegen Beckum den ersten Sieg, und der war mit 32:19 überaus deutlich. „Das wird ein harte Nuss. Da werden wir uns strecken müssen“, will Rothenpieler sich vom Blick auf die Tabelle nicht täuschen lassen. - bob

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