Eine große Sportabzeichenfamilie

Bönen - Knapp 100 Stammgäste hat die Bönener Sportabzeichenfamilie. Die trafen sich am Samstag zur feierlichen Verleihung der Urkunden im Forum der Gotheschule. Unter diesen ist Alt-Bürgermeister Rainer Eßkuchen, der zum bereits 26. Mal die Bühne erklomm.

Sein Nachfolger, Stephan Rotering ist ja erst seit Anfang des Jahres in Bönen wohnhaft, absolvierte die Prüfungen also „noch“ nicht und beließ es am Samstagnachmittag bei lobenden Worten für die Verantwortlichen und deren Einsatz. Immerhin ist die Gemeinde weiterhin ganz oben dabei, was die Anzahl der erfolgreich bestandenen Prüfungen angeht.

Sportabzeichenverleihung in der Bönener Goetheschule

Die Spitzengruppe bei den Männern führt wie gehabt Elmar Barenhoff an. Der ehemalige Obmann nahm am Samstag die 52. Urkunde von Nachfolgerin Birgit Stephan entgegen. Sechs dahinter folgt Prüfer Erwin Burski (46.). Bei den Frauen steht weiterhin Gerlinde Püttmann mit 47 goldenen Abzeichen ganz oben in der Statistik, gefolgt von Ingeborg Langer mit 41. Birgit Stephan, Werner Brennecke und Rüdiger Budde erreichten erstmals die Jubiläumsmarke „Gold mit Zahl“ (10).

Die sportlichste Familie mit den meisten Auszeichnungen bleibt die mit Rudolf, Jutta und Xenia Mäkler mit 30 erfolgreichen Teilnahmen. Rudolf Mäkler durfte den alten Pokal für die Reha- und Gesundheitssportgemeinschaft, den Verein unter 300 Mitgliedern und den meisten Absolventen, diesmal endgültig mit nach Hause nehmen. „Eigentlich gibt es so einen Wanderpokal ja nach dreimaligem Gewinn“, sagte er schmunzelnd. „Wir haben ihn vollgemacht“, deutete der RGS-Vorsitzende auf die zwölf Plaketten mit Gravur am Sockel des Pokals.

 Und obwohl der Bönener Verwaltungschef diesmal nicht ausgezeichnet wurde. Seine Mitarbeiter vertraten das Rathaus würdig. Fachbereichsleiterin Barbara Potthoff hatte zehn von ihnen animiert, das Sportabzeichen abzulegen. „Und alle waren erfolgreich“, betonte sie. Stephan Rotering spendierte seinen fitten Mitarbeitern eine Runde. Birgit Stephan zeichnete dieses Engagement zusätzlich aus, indem sie Verwaltungsmitarbeiter zur sportlichen Familie erklärte. Den Hauptpreis: den Flug über die Gemeinde, wandelte Bönens neuer Bürgermeister übrigens um: Es geht aber weiter hoch hinaus, nun in den Kletterpark Hamm.

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