Echtes „Freundschaftsspiel“ zwischen VfK und SpVg

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Manuel Müller wechselte erst in der Winterpause von der SpVg zum VfK und trifft nun auf seine alten Kollegen.

Bönen - Der Plan für nach dem Spiel steht bereits. „Ich denke, wir sitzen nachher bei einer Kiste Bier zusammen“, sagt Hendrik Dördelmann. Der Coach der SpVg Bönen gastiert am heutigen Freitag beim VfK Nordbögge zum Testspielderby um 19.30 Uhr an der Feuerwache.

„Viele Spieler sind ja gute Freunde und Bekannte“, sagt Dördelmanns Kollege Sven Kaczor. Viele Spieler trugen schon das Trikot des anderen Vereins oder kickten früher zusammen. Erst im Winter wechselte Manuel Müller die Seiten, würde jetzt im VfK-Dress den alten Kollegen sicherlich gerne ein Tor einschenken.

Bevor der gemütliche Teil des Abends beginnt, verlangen die Trainer von ihren Schützlinge aber Leistung. „Wir wollen taktisch diszipliniert auftreten“, sagt Kaczor. Die Favoritenrolle kommt dem Gast zu, der eine Liga höher aufläuft. „Ich erwarte eine starke SpVg, die in der Tabelle nicht da steht, wo sie hingehört“, so der VfK-Coach.

Dördelmann möchte den ersten Test dazu nutzen, „verschiedene Spieler auf unterschiedlichen Positionen auszuprobieren und zu gucken, wie sie sich präsentieren.“ Mit den ersten Trainingseinheiten ist er hochzufrieden. „Alle ziehen gut mit, ich bin guter Dinge. Wir wollen uns in den Spielen Selbstvertrauen holen“, glaubt er, dass die Pause seiner Mannschaft gut getan habe.

Beim VfK fehlt neben den Langzeitverletzten Ergin Erbay, der Einsatz von Lars Lenser ist fraglich. Die Rehbusch-Elf muss auf Jörn Holtmann (Arbeit) und eventuell Dominik Sorge verzichten.

Für Sonntag haben beide Mannschaften die nächsten Testspiele geplant. Die Partie der Bönener ist allerdings fraglich, weil der SV Gegner, die Austragung der für 15 Uhr geplanten Begegnung in Frage gestellt. Dördelmann wollte eigentlich das Spiel nutzen, um sich langsam in Richtung Stammformation zu bewegen. Der VfK empfängt dagegen um 12 Uhr den C-Liga-Sechsten TuS Alteheide. „Da wollen wir offensiver auftreten und werden das System umstellen“, sagt Kaczor, der mit drei Spitzen antreten möchte.

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