Noch einige Fragezeichen bei den TuS-Ringern

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Ingo Manz ist mit der derzeitigen Trainingsbeteiligung der TuS-Ringer unzufrieden.

BÖNEN -  Ingo Manz macht sich Sorgen, Sorgen um die aktuelle Trainingsbeteiligung bei den Ringern der TuS Bönen. „Wenn die Einheiten weiter so zahlreich besucht werden, müssen wir uns Gedanken machen“, sagt Coach unzufrieden. Dabei glaubt er, dass seine Mannschaft in der am 23. August startenden Verbandsliga eine gute Rolle spielen könnte – wenn alle regelmäßig da wären.

Zurzeit sind einige Bönener Athleten noch im Urlaub. Manz hofft, dass sie bald wieder einsteigen. Schließlich ist das mit dem Urlaub und dem Idealgewicht auf der Matte immer so eine Sache. Und obwohl die Bönener ihre zweite Mannschaft aus der Bezirksliga zurückgezogen haben, sind sie nicht so breit aufgestellt, dass sie allzu viele Ausfälle verkraften können. Schließlich haben Tobias Falkenstein (86 kg/zurück nach Werries) und Frederik Kosch (66 kg/hört auf) Breschen in den Kader geschlagen. Beide waren zudem verlässliche Punktegaranten und holten im Vorjahr jeweils acht Siege.

Ersatz für Falkenstein wäre sowohl in der Gewichts- als auch in der Leistungsklasse Rückkehrer Fabian Manz. Doch dessen schwere Knieverletzung vor Jahresfrist lässt einen Einsatz noch immer unwahrscheinlich erscheinen. Ihm droht sogar eine weitere Operation am lädierten Meniskus. „Der Abgang tut richtig weh“, sagt Manz daher.

Trotzdem sind die oberen Gewichtsklassen, diejenigen über die sich am wenigsten Sorgen macht. Sollte Superschwergewichtler Jihad El-Cheickh Hassan doch zu viele Kilos aus dem Urlaub mitbringen, stünde Ramazan Alkan bereit. Auch Fatih Karabulut, der in der Vorbereitung derzeit einen richtig guten Eindruck auf Manz macht, und Sebastian Strzalka könnten zur Not aus dem 98-kg-Bereich aufrücken. Strzalka verpasste weite Teile der vergangenen Saison wegen einer Schulterverletzung, kugelte sich jüngst bei der Arbeit erneut den Arm aus. Für 86 kg sind Fehmi Güney und Robin Herger eingeplant. Darunter (80 kg) ist Marvin Manz gesetzt, auch Igor Wiens wollte weitermachen. Ihm kommt diese neue Gewichtsklasse entgegen, pendelte er doch im Vorjahr zwischen 75 und 86 kg.

Kapitän Daniel Keim, vor allem aber Lukas Korte sollen den 74-kg-Bereich zum Bönener Hoheitsgebiet machen. In den kleineren Klassen kann Manz wiederum viel verschieben. Zum einen, um sich dem Gegner anzupassen. Zum anderen, um auf Gewichtsschwankungen seiner Ringer zu reagieren. Das geht bei Marc Hauke (57 kg) los, für den im reaktivierten Erik Strothmann nun auch ein zweiter Athlet parat steht, und setzt sich über Karsten Wegner (61 kg), Abdussamed Ünal (66 kg) und Jan Mentler (70 kg) fort. Stefan Schwark (61 kg) ist einer der Ersatzleute.

Die Bönener legen Ende August gleich mit zwei Heimkämpfen in Folge gegen den Aufsteiger Germania Krefeld II und Vorjahresschlusslicht KSV Mülheim-Styrum los. Wobei Manz den ersten Gegner für einen nicht zu unterschätzenden Gegner hält. „Das wird ein harter Brocken. Die haben viele junge Leute aus dem guten Nachwuchsbereich,“ so Manz. Der Coach würde gerne mit zwei Siegen starten, doch dazu sollten seine Schützlinge sich erst noch regelmäßiger beim Training sehen lassen.

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