IG Bönen beim Warsteiner Masters in der Quali-Runde dabei

SpVg Bönen und TVG weiter: Direktes Duell zum Start der Zwischenrunde

Gut dabei und direkt in der Quali-Hauptrunde: der TVG Flierich-Lenningsen. - Fotos: Liesegang

Bönen - Alle drei Bönener Teams haben die Vorrunde des Warsteiner Masters überstanden. Die SpVg Bönen und der TVG Flierich-Lenningsen stehen in der Zwischenrunde und treffen hier am 14. Januar direkt im Auftaktspiel aufeinander (15.30 Uhr), die IG Bönen muss zunächst in die Quali-Runde.

Gastgeber SpVg Bönen beendete das Turnier in der Halle des Marie-Curie-Gymnasiums als Gruppenzweiter der Gruppe Erima. Die Fliericher Germanen erspielten sich einen dritten Platz in der Gruppe Partyservice Petermann. 

Die IG Bönen hingegen erzitterte sich den sechsten Platz dieser Gruppe, den letzten der zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde am kommenden Samstag, ebenfalls in der MCG-Halle, berechtigt. Gruppensieger wurde zum einen der TSC Kamen und dann der FC Sarajewo Bosna, letzterer mit der Maximalpunktzahl von 18 Punkten.

Mit dem zweiten Platz war Hendrik Dördelmann am Ende der Vorrunde des Warsteiner Masters in der Hallen des Marie-Curie-Gymnasiums in Bönen durchaus zufrieden. „Wir haben die Trostrunde vermieden“, erklärte der Trainer des Gastgebers SpVg Bönen

Alle Ergebnisse der SpVg Bönen in der Vorrunde

Nur die Leistung seiner Hallenbesetzung im „Mittelteil“ des Turniers mit dem 0:1 gegen den späteren Gruppensieger, den spielstarken TSC Kamen, und das von Tumulten begleitete 1:2 gegen den späteren Dritten Yunus Emre Hamm wurmte den Bönener Coach. „Da haben wir die Spielfreude vermissen lassen“, sagte Dördelmann, „und uns zuviele Unkonzentriertheiten geleistet.“ 

Vorrunde des Warsteiner Masters in Bönen

Die überzeugenden Abschlusssiege über Pelkum, 3:2 nach 0:2-Rückstand, und das 5:2 über Lanstrop stimmten ihn dann wieder versöhnlich. Das Quartett Dominik Sorge, Steffen Keil, Thorsten Renk und Manuel Müller sowie zum Abschluss auch Lars Lenser kombinierte die Bönener noch auf den zweiten Platz.

Auch der TVG Flierich-Lenningsen qualifizierte sich für die Zwischenrunde in der Bönener Halle, die im Gegensatz zu den anderen Spielstätten erst am kommenden Samstag ausgetragen wird. 

Alle Ergebnisse des TVG und der IGB in Bönen

Erst im vierten Spiel kassierten die Germanen die erste Niederlage gegen den überzeugenden Gruppensieger Sarajewo Bosna (1:2). Zum Auftakt trumpften die Germanen mit 3:0 stark gegen den TSC Kamen II auf. Und zum Finale der Gruppenspiele verhalf der Ortsnachbar der IG mit einem 4:2 über den TuS Ickern II zum „Elfmeter“ fürs Weiterkommen. 

Die IG Bönen musste allerdings das letzte Gruppenspiel gegen den Hammer SC gewinnen. Und tat das auch mit 3:2, kletterte noch an Ickern vorbei auf Platz sechs.

„Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir ausgeschieden wären“, gab IG-Trainer Tayfun Basyigit zu. „Der Spaß stand für uns eigentlich im Vordergrund, aber ein wenig muss man sich den auf dem Platz auch erarbeiten.“

Die IG Bönen begann äußerst schwach mit 0:1 gegen den FSG Ahlen. Nichts lief zusammen. „Es war aber auch insgesamt wenig Spielfluss zu sehen“, bemängelte Basyigit kleinliche Auslegung der Futsal-Regeln durch die Schiedsrichter. Ohne das für sein Team als Entschuldigung gelten zu lassen. 

Spielplan für die Quali-Runde in Bönen (14.1.)

Gegen Flierich folgte ein 1:1-Remis. Die IG musste bis zum Ende nach weiteren Niederlagen gegen Kamens Reserve (1:3) und den TuS Ickern (2:3) zittern. „Es kann nur besser werden. Aber am nächsten Samstag sieht es beim Kader anders aus, dann sind mit Kwame Opoku und Oguzhan Öztürk zwei dabei, die Halle können – hoffe ich“, will Basyigit beim Zuschauen mehr Spaß haben.

Zufrieden war hingegen Gillian Daude, der die Fliericher coachte. „Wir haben den dritten Platz verdient“, sagte der Spieler, „und wir freuen uns auf das Derby gegen die SpVg Bönen zum Auftakt der Zwischenrunde am kommenden Samstag.“ Als besten Spieler seiner hallentauglichen Mannschaft machte er im Vorrundenturnier Golo Rademacher aus.

Spielplan für die Zwischenrunde in Bönen (14.1.)

Bemerkenswert und von allen beachtet war der Aufruf von Osmanlispor-Coach Hasan Akca. Der Dortmunder bat um eine Gedenkminute für die Opfer der Anschläge in Berlin und der Türkei und deren Angehörige, Publikum und Spieler folgten bewegt.

SpVg: Aliasl – Sorge (2), Lenser (2), Renk (5), Öncül, Wöllert, Müller (5), Keil, Senel (1)

IG: Tuzcuoglu – Karahan, Dincer, Karka, Thiemann, O. Basyigit, Akkaya, Aydeniz

TVG: Schubert – Weiß, M. Bennemann, S. Bennemann, Rademacher, Kurz, Stappert, Westergerling, Maletz, Juric, Daude

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