1. wa.de
  2. Sport
  3. Bönen

Drei Bönener laufen in beeindruckenden Kulissen

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Todt G. Willingmann startete beim Hüttenlauf in Hattingen rund um den Hochofen 3 im LWL-Industriemuseum.
Todt G. Willingmann startete beim Hüttenlauf in Hattingen rund um den Hochofen 3 im LWL-Industriemuseum. © Privat

Der 20. Münster-Marathon, der 17. Hattinger Hüttenlauf und der 7. Welterbelauf Zollverein in Essen – das waren die jüngsten Stationen von Marcus Münstermann, Todt G. Willingmann und Thorsten Borgschulte von den Lauffreunden Bönen.

Bönen - Nicht nur der Marathon in der Domstadt feierte Jubiläum, auch Marcus Münstermann. Er war von der ersten Austragung an mit dabei – in diesem Jahr also zum 20. Mal. Auch wenn die Vorzeichen dieses Jahr nicht so gut aussahen, denn: „Ich hatte nachts vor dem Lauf schon leichte Magenkrämpfe und auch während des Laufs. Aufgeben oder abbrechen waren für mich aber keine Option. Meine Motivation war die Serie zu halten und so habe ich mich durchgekämpft.“

Münster: Zieleinlauf entschädigt

Am Ende hat ihn der grandiose Zieleinlauf auf dem Prinzipalmarkt mit persönlicher Ansprache für alles entschädigt. „Es ist schon cool, jetzt zum Klub der 20-Jährigen zu gehören“, sagt der Jubilar. Er kam nach 5:17,22 Stunden auf Rang 1426, belegte damit Platz 1123 in der Männerwertung sowie 129 in der Altersklasse M45.

Hattingen: Frank Busemann überholt

Parallel zum Münster Marathon fand in Hattingen im „HenrichsPark“ der Hüttenlauf statt. Start und Ziel waren im LWL-Industriemuseum unter dem Hochofen 3. Für die Lauffreunde Bönen war Todt G. Willingmann mit einem Doppelstart über fünf und zehn Kilometer vertreten.

Willingmanns Ziel war es, den Fünfer so schnell wie möglich zu laufen. „Dass der Lauf mit einer 20er Zeit und dem ersten Platz in der Altersklasse geendet hatte, macht mir Hoffnung, dass meine Energie bzw. Fitnessform langsam wieder zurückkehrt“, sieht sich Willingmann auf einem guten Weg.

Bis zum Start des Zehners blieben ihm lediglich knapp 15 Minuten, und da es zum Startnummernwechsel zurück zum Parkplatz ging, „konnte ich mir noch zwei Becher Wasser trinken und mich sofort wieder an den Start stellen“, erzählt der Bönener. „Da der Körper noch komplett geschafft war, lief ich die erste Runde zunächst erst einmal langsamer an. In der zweiten Runde überholte ich dann Frank Busemann und steigerte die Geschwindigkeit. Da die dritte dann die letzte Runde war, versuchte ich noch einmal die letzten Kräfte zu aktivieren, dass es vielleicht noch eine Zeit von unter 45 Minuten würde.“ Geschafft: Willingmann benötigte 43:39 Minuten. Highlight war für den Bönener natürlich das Duell mit Ex-Zehnkämpfer Busemann, der nach 44:07 Minuten ins Ziel kam.

Essen: Kein Steigerlied zum Start

Beim 7. Welterbelauf Zollverein befanden sich Start und Ziel des Laufs auf dem Gelände der RAG auf der Kokerei Zollverein. Die Laufstrecken führten größtenteils über die Ringpromenade und vorbei am Doppelbock-Fördergerüst, am Sanaa-Gebäude, über die Halde Zollverein und die ehemalige Schachtanlage 1/2/8. Um die zehn Kilometer zu erreichen, mussten drei Runden gelaufen werden.

Für die Lauffreunde Bönen starteten Thorsten Borgschulte und Todt G. Willingmann über die zehn Kilometer – für Borgschulte ein besonderes Erlebnis, denn: „Als RAG-Mitarbeiter auf einem ehemaligen Zechengelände laufen zu dürfen, das hat schon was. Leider ohne Steigerlied zum Start.“ Willingmann benötigte für den Zehner 43:34 Minuten und belegte damit Gesamtplatz zehn bei den Männern und den zweiten Platz in der Altersklasse 55. Borgschulte lief nach 53:24 Minuten als 58. der Gesamtwertung und Sechster der Klasse M50 in Ziel.

Auch interessant

Kommentare