Dirk Presch übernimmt Vorsitz beim GSV

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Wieder komplett: Der neugewählte Vorstand des GSV mit dem Ausschussvorsitzenden Thomas Köster (Zweiter von links) und der Fachbereichsleiterin Barbara Potthoff (Dritte von rechts): Manfred Theymann (von links), Birgit Stephan, Karsten Schilling, Dirk Presch, Uwe Varlemann, Klaus Rudack, Sandra Deutsch und Caroline Deutsch.

BÖNEN - Eines machte Dirk Presch sofort klar. „Ohne die Vereine wäre der GSV nichts“, sagte der neugewählte 1. Vorsitzende des Bönener Gemeindesportverbandes auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in der Gaststätte Denninghaus. Presch füllt damit die einjährige Vakanz im Vorstand, der künftig besser aufgestellt ist als lange Zeit vorher.

Ein Jahr stand der GSV ohne 1. Vorsitzenden und 1. Geschäftsführer da. Die Stellvertreter Uwe Varlemann und Karsten Schilling hatten die Funktionen kommissarisch übernommen und sich auf die Suche nach Nachfolgern gemacht, nachdem Detlef Renk und Rudolf Mäkler sich im Mai 2014 nicht mehr zur Wiederwahl gestellt hatten. Dabei war besonders der Posten des Vorsitzenden schwierig zu besetzen. Erst im Februar kamen die Kontakte mit Presch zustande.

Der geht die Aufgabe nun hochmotiviert an. Das machte der 56-Jährige, der den GSV-Mitgliedern im Vorfeld schon vorgestellt worden war, auf der Versammlung deutlich: „Ich freue mich auf die Herausforderung, die auf uns zukommen.“

Ein Programm stellte der Neue noch nicht vor. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen will er sich in den nächsten Tagen erst ausführlich besprechen. „Ich werde in zwei Jahren daran gemessen werden, was in der Zeit passiert ist“, sagte Presch, der als Geschäftsführer der NRW-SPD arbeitet und einstimmig gewählt wurde.

Überhaupt herrschte große Einigkeit bei den Anwesenden. So wurde Kassierer Klaus Rudack ohne Gegenstimme wiedergewählt. Auch Manfred Theymanns Wahl zum 1. Geschäftsführer verlief einstimmig. Theymann hat bereits Erfahrung im GSV, war unter anderem 2. Vorsitzender, aber zuletzt nicht mehr im Vorstand.

Seit Jahren eine stiefmütterliche Rolle spielte im Gemeindesportverband die Jugendarbeit. Das soll sich nun ändern. Denn mit Caroline Deutsch wurde eine Jugendwartin gefunden und gewählt, so dass der GSV-Vorstand tatsächlich komplett ist. Und so verteilte der Ausschussvorsitzende für Familie, Sport und Kultur, Thomas Köster, ein großes Lob an Varlemann und Schilling für ihre erfolgreiche Suche: „Ich freue mich, dass es so super läuft und es gelungen ist, den Vorstand wieder zu besetzen.“

Angesichts der Bedeutung der Wahlen traten die Berichte erwartungsgemäß in den Hintergrund. Klaus Rudack teilte einen ausgeglichenen Kassenstand mit. Friedhelm Wittwer schlug die Entlastung des Vorstandes vor, nachdem er mit Volker Schrupkowski die Kasse ohne Beanstandungen geprüft hatte. Die Versammlung folgte ihm einstimmig. Für Wittwer wurde Jens Topel als Ersatzkassenprüfer gewählt. Neben Schrupkowski wird Kerstin Stratemann-Kreyenbaum im kommenden Jahr die Zahlen kontrollieren.

Sportabzeichenobfrau Birgit Stephan berichtete von vielen verteilten Urkunden. Allein 337 Minisportabzeichen verteilte sie, 392 Grundschüler legten die Prüfungen ab, 80 an weiterführenden Schulen.

Kurz fasste sich Uwe Varlemann mit seinem Rückblick über das vergangene Jahr. „Durch die Gegebenheiten gab es wenig zu berichten“, so Varlemann. Die Vereinsvertretung habe seine routinemäßigen Arbeiten erledigt, viel mehr auch nicht. „Der GSV war ein kopfloses und herzloses Wrack“, meinte Varlemann drastisch. Diese Zeiten sollen vorbei sein. Und das will der Verband schon am 9. Juni beweisen. Dann lädt der GSV alle Vereinsmitglieder zu einem Sportdialog mit den beiden Bürgermeisterkandidaten Robert Eisler und Stephan Rotering in das Goetheforum. - bob

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