Handball

Frische Kräfte für die RSV-Reserve

Sascha Feldhaus und der RSV Altenbögge 2
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So fit noch lange nicht. sind die Spieler der RSV-Zweiten. Trainer Sascha Feldhaus, schwarzes Shirt, freut es.

Vor dem Saisonstart der zweiten Mannschaft des RSV Altenbögge hat Trainerr Sascha Positives zu berichten. „Die Jungs haben in der Vorbereitung einen richtig guten Job gemacht“, betont der Trainer. „Die Spieler sind schon aus der Coronapause mit einem Minus von 63 kg herausgekommen, haben also viel in Eigenverantwortung an ihrer Fitness gearbeitet, haben mir sogar ihre Trainingserfolge dokumentiert.“ Nun sind wollen sie in der Handball-Kreisliga mehr erreichen als Platz elf im Vorjahr.

Momentan sei das Durchschnittsgewicht nach Arbeit mit dem Ball und zwei Testspielen weiter um 82 kg gesenkt worden. Übrigens nicht dadurch, dass A-Jugendliche als Leichtgewichte integriert wurden. „Nein. Ein Yannik Kornrumpf kann jetzt zum Beispiel 30 Minuten durchlaufen.“ Nicht nur die Grundkondition des Rückraumspielers reiche jetzt für 60 Minuten. „Im Test gegen den Bezirksligisten Ahlener SG III haben wir eigentlich durchgehend zurückgelegen, am Ende aber zulegen können und mit einem Tempogegenstoß das 25:25 erzielt“, blickt Feldhaus zurück.

Etwas Neues bieten wollte der Coach dem Team zu Beginn der spieltaktischen Vorbereitung. „Wir wollten mal was Anderes sehen“, erklärt Feldhaus das Gastspiel im rheinischen Hilden. Der Altenbögger Kreisligist setzte sich klar mit 27:19 durch. „Obwohl die Chancenverwertung schlecht war“, so die Erkenntnis des Trainers. Auch das Verschieben in der Deckung sei nicht optimal gewesen. „Die Abstimmung fehlte da noch, die Lücken waren zu groß.“

A-Jugendlichen bieten mehr Alternativen

Positives erkannte Feldhaus nicht nur mit Blick auf die Fitness im Team. Die A-Jugendlichen böten Perspektiven. „Jan Eickel hat bei uns im Rückraum seine Sache sehr gut gemacht, ist zudem auf Linksaußen einsetzbar“, beobachtete er. „Eine Alternative zu Yannik Nitsch und Dennis Lakony als Spielmacher.“

Weiterhin setzt er auf Hendrik Krähenfeld, Rico Schröder und Damian Jablonski. „Mit Rücksicht auf deren Engagement in der Oberliga natürlich“, erklärt Feldhaus. „Das Feedback der A-Jugendlichen zu Einsätzen bei uns ist aber gut. Wir werden versuchen, mittwochs ein gemeinsames Training zu machen.“

Neuzugänge im Tor

Das frische Blut ist aber auch nötig. Mit Bernd Lublow, der beruflich gebunden ist, verliert die Altenbögger Reserve einen Linkshänder. Philipp Hübner werde zunächst ebenfalls aussetzen. Albert Shabany hört nach erneutem Kreuzbandriss auf. Und Mirsa Bajramovic sei familiär stark eingebunden. „Zudem haben unsere Torleute Jonas Karlin und Sascha Peitz dauernd Wechselschicht“, erklärt Feldhaus zum Comeback von Matthias Czok. „Er wird sich das Tor mit unserem Neuzugang Dustin Böttger teilen.“

Bei der Frage nach den Saisonzielen druckst Feldhaus ein wenig herum, ringt sich dann aber doch zu einer Aussage durch: „Es wäre natürlich von Vorteil, wenn die eine Mannschaft Verbandsliga spielt, dass der Unterbau mindestens in der Bezirksliga angesiedelt ist.“ Mit Blick auf die Testspiele zielt die RSV-Reserve offensichtlich schon höher als Kreisliga. Als Generalprobe für den Saisonstart am Sonntag, 4. Oktober, um 16 Uhr in eigener Halle am Marie-Curie-Gymnasium gegen die HSG HB Soest, suchte sich Feldhaus am Mittwoch die Zweite von TuRa Bergkamen als Sparringspartner. Die spielt seit Jahren in der Bezirksliga.

Feldhaus und seine Mannschaft freuen sich jetzt auf die Saison. „Du kennst die Jungs seit Jahren, hast begonnen ein Team zu formen. Und du siehst eine Entwicklung, die auch mein Nachfolger Bernd Lublow noch forciert hat“, erklärt er. „Der Trainingsehrgeiz ist da. So macht es Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten“, sagt Feldhaus. Der 44-Jährige hatte das Team erst kurz nach dem Saisonstart im Herbst 2019 von Peter Hadamik wieder übernommen.

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