Die TuS Bönen weicht in die MCG-Halle aus

Ringermatten in der Handballhalle

Die TuS-Ringer werden die Saison in der MCG-Halle ihre Matten aufbauen.
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Die TuS-Ringer werden die Saison in der MCG-Halle ihre Matten aufbauen.

Es ist schon eine kleine Odyssee, die hinter den Ringern der TuS Bönen liegt, bis sie einen Austragungsort für ihre Heimkämpfe in der Bezirksliga-Saison gefunden haben. Die Unterstützung der Handballer vom RSV Altenbögge sorgte nun aber für eine gute Lösung.

Bönen – Die Ringer sind vom 9. Oktober bis zum 10. Dezember im Einsatz. Los geht es gleich am ersten Samstag mit dem Kampf zuhause gegen den KSV Kirchlinde II. Und der wird in der Sporthalle des Marie-Curie-Gymnasiums über die Bühne gehen. Matte statt Harz sozusagen. „Das hat wieder wunderbar geklappt – wie auch schon nach dem Wasserschaden“, lobt Marvin Manz, der Vorsitzende des TuS-Gesamtvereins sowie Trainer bei den Ringern, die Zusammenarbeit mit dem RSV und den anderen Bönener Vereinen.

Das Leck in der Goethehalle war auch der Ausgangspunkt für die Suche der TuS nach einer Stätte für ihre Heimkämpfe. Die Reparaturen in der eigentlichen Heimat ziehen sich länger als geplant hin. Ob das Bezirksliga-Team in dieser Saison überhaupt dort zu Gast sein wird, ist ungewiss.

Hellweghalle für Meisterschaftskämpfe ungeeignet

Die TuS trainiert seit dem Ausfall der Goethehalle in der Hellwegschulhalle. „Für Heimkämpfe ist die aber nicht geeignet“, sagt Manz und zählt die Nachteile auf. Es gibt nur zwei Kabinen, „und es können jetzt auch Frauen mitringen“, so Manz. Dazu steht kein Extrazugang zur Halle für Zuschauer zur Verfügung, die also durch die Umkleiden gehen müssten. Viel Abstand zur Matte haben sie drinnen dann ebenfalls nicht. Dazu kommt noch die Situation mit dem Legionellenbefall, weswegen die Duschen nicht benutzt werden dürfen. Keine Szenerie, die die TuS Gästen und Gegnern zumuten möchte.

Die erste Idee für einen Ausweichort war ein Umzug nach Hamm, durchaus naheliegend, denn in der Halle Am Wellenbad unmittelbar am Datteln-Hamm-Kanal trainiert der befreundete KSV Werries und trägt dort auch seine Kämpfe aus. „Das wäre praktisch gewesen“, meint Manz. Die TuS hätte schließlich das ganze Equipment der Hausherren nutzen können, ohne großen Fahraufwand. Doch die Stadt Hamm brauchte lange mit einer Entscheidung, zusätzlich konnten nicht alle Saisontermine zugesagt werden.

RSV kommt TuS-Ringern entgegen

So schauten sich die Ringer weiter um – und durch den guten Kontakt zu Ralf Wegner, der auch beim RSV mitmischt, kam es nun zu der Lösung mit der MCG-Halle. „So können wir in Bönen selbst etwas anbieten, denn wir planen mit Zuschauern“, sagt Manz. Die Handballer werden ihre Jugendspiele an den Samstagen früher austragen, die Ringer sind wie gewohnt am Abend an der Reihe, so dass es zu keinen Terminkollisionen kommt. „Und die Matten lagern wir eh auf einem Hänger, da können wir direkt hin und her fahren“, ist Manz zufrieden.

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