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Derbypleite soll RSV Altenbögge in Senden nicht mehr belasten

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Von: Rainer Gudra

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Der Einsatz von Jonas Gerke (am Ball) im Altenbögger Gastspiel beim ASV Senden ist fraglich.
Der Einsatz von Jonas Gerke (am Ball) im Altenbögger Gastspiel beim ASV Senden ist fraglich. © Baur Boris

„Abhaken und ganz schnell vergessen“, meinte Nadim Karsifi, Trainer des Handball-Verbandsligisten RSV Altenbögge, mit Blick auf die 14:27 (10:14)-Niederlage am Donnerstag im Derby beim SuS Oberaden.

Bönen - Im Spiel beim Tabellenzweiten ASV Senden am Sonntag (18.15 Uhr, Steversportpark) fordert er von seiner Mannschaft allerdings „eine Reaktion“. Schließlich fehlen den Bönenern in der stark besetzten Staffel 2 mindestens noch zwei Punkte zum Klassenerhalt.

Die erste der vier Partien, die der RSV binnen zehn Tagen – und bis zum kommenden Samstag – zu absolvieren hat, taugte letztlich nur für die Tonne: „Es gibt immer ein Spiel in jeder Saison, das für dich fürchterlich scheiße ist, in dem am Ende nichts funktioniert hat und in dem der Gegner heiß ist und bei dem alles klappt“, meinte Karsifi zu den 60 Minuten am Römerberg, deren Verlauf er selbst – weil verhindert – nur aus Erzählungen seines spielenden Co-Trainers Sören Feldmann kennt. „Natürlich habe ich gleich Kontakt zu ihm aufgenommen, weil ich nach so einem Ergebnis schnellstens wissen wollte, was da los war“, sagt der RSV-Trainer, dessen Team in der zweiten Halbzeit gegen die „Cobras“ lediglich vier Tor erzielt hatte.

Nachdem er vernommen hatte, dass es eben dieses eine Spiel gewesen sein muss, das es in jeder Saison nur einmal gibt, dürfe es nur eine Reaktion geben, sagt er: Sofort nach vorne schauen, geschlossen als Team auftreten und in Senden ein besseres Gesicht zeigen. „Ich erwarte jetzt nicht, dass wir mit Hurra das Spiel gewinnen, wichtig ist mir die Einstellung, die die Mannschaft zeigen wird“, sagt Karsifi. Und da gebe es jetzt nichts Besseres, „als gegen einen schweren Gegner ein Zeichen zu setzen – wie gegen Senden oder gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Herne“. Letzterer ist am kommenden Donnerstag zu Gast in Bönen, bevor es am Samstag noch zum Duell mit dem Tabellenzehnten aus Recklinghausen kommen wird.

Die Sendener, seit fünf Spielen ohne Niederlage und zuletzt mit 31:27 eben gegen Recklinghausen erfolgreich, „stehen mit Recht da oben, weil sie sehr konstant sind“, sagt Karsifi. „Aber zwei Punkte dort wüerden uns enormen Druck wegnehmen. Sie sind jedoch sehr schnell, individuell stark und haben ein klares System. Das wird ein harter Brocken.“

Personell sieht es bei den Altenböggern weiterhin gut aus. Einzig hinter dem Einsatz von Rückraumspieler Jonas Gerke steht ein Fragezeichen.

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