Handball

RSV hofft weiter auf zwei Aufstiege

Jens Schulte-Vögeling, Trainer des RSV Altenbögge, will mit der Ersten keinen Schnelldurchlauf in die Oberliga machen.
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Jens Schulte-Vögeling, Trainer des RSV Altenbögge, will mit der Ersten keinen Schnelldurchlauf in die Oberliga machen.

Aufstiegs- und Pokalrunde sollten eigentlich am 1. Mai beginnen. Die ersten Spiele standen für drei Mannschaften des RSV Altenbögge am Samstag an. Natürlich unmöglich: Die Coronasituation und Bundesnotbremse verhinderte dies. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen war für die Vereine freiwillig. Der Westfälische Handballverband und der Kreis Hellweg wollten den Sportlern eine Perspektive bieten. Die Pokal- oder wie Kreisvorsitzender Carsten Umbescheidt sie betitelte, „Bespaßungsrunde“, ist inzwischen Geschichte. Aufsteiger sollen dennoch weiter ermittelt werden.

Bönen - Der RSV Altenbögge meldete im Frühjahr die zweite und dritte Mannschaft zu den Entscheidungen an. Für die nach Abbruch der Saison 2019/20 in die Verbandsliga aufgestiegene erste Mannschaft wäre die Option, eine weitere Liga im Schnelldurchlauf zu nehmen, zu viel des Guten gewesen, urteilten die Bönener Funktionäre und nicht zuletzt Trainer Jens Schulte-Vögeling.

„Die Zweite und Dritte werden aber weiter an den Aufstiegsrunden teilnehmen. Wir mussten sie jetzt noch einmal neu anmelden, sollten abklären, ob wir auch Hallen zur Verfügung hätte“, erklärt der Sportliche Leiter des RSV, Tino Stracke, den Stand der Dinge. Nach ersten Gesprächen mit der Verwaltung hätte der Verein dahingehend ein gutes Gefühl. Zumindest dann, wenn die Bundesnotbremse ausgesetzt ist, die Inzidenzzahlen es zulassen. „Wir werden unser Hygnienekonzept gegebenenfalls um eine Teststrategie ergänzen müssen.“

Raus aus der Kreisliga und Kreisklasse

Dass die Altenbögger Kreisligaauswahl und die in der untersten Kreisklasse beheimatete Dritte aufsteigen sollen, daran gibt es beim RSV keinen Zweifel. „Wir haben ja explizit in der Zweiten einen Spielerüberschuss. Die A-Jugend verstärkt den Kader“, erklärt Stracke. Das Team aus Altenbögge sei dann definitiv zu stark für die Kreisliga, es hätte mindestens Bezirksliga-Niveau. Der Nachwuchs war schließlich vor dem Corona-Abbruch für die Oberliga qualifiziert.

Dann wolle der Verein den Abstand zwischen der Verbandsligavertretung und der Reserve verkleinern. Zum einen. Denn um die Jugend zu halten, gelte es auch die Motivation zu erhöhen. „Das Niveau soll passen. Wir wollen die Jungs ja weiterentwickeln“, so Stracke.

Gleiches gelte auch für die dritte Mannschaft. „Dass die Jungs, die ja mit einer Hobbymannschaft nichts mehr gemein haben werden, wieder ganz unten anfangen müssen, ist nicht gut“, erklärt der Sportliche Leiter.

Das Potenzial ist vorhanden

Beide Teams hätten das Potenzial aufzusteigen. Die Reserve spielt gegen Soester TV II, Hammer SC II, TV Beckum II und die HSG Soest. „Und die haben wir im einzigen Saisonspiel deutlich mit 34:25 geschlagen.“ Dabei ist Kilian Renzing vom Hammer SC. Der Neue stärkt die Rückraum-Mitte und kann auf Halblinks eingesetzt werden. „Wir denken auch daran, Sascha Feldhaus zu unterstützen“, erklärt Stracke. Der Kader sei groß, für einen Trainer nicht zu packen.

Die Dritte des RSV Altenbögge tritt wahrscheinlich gegen den SV Geseke, SCE Heessen II, Ahlener SG IV und Westfalia Kamen III an. Ingo Baumheinrich wird das Team coachen.

„Ich denke, es kommt nur die Turnierform in Frage, für Hin- und Rückspiel ist die Zeit zu knapp“, meint Stracke. Schließlich sollen die Aufstiegsentscheidungen bis zum am 30. Juni beendet sein. „Und vier Wochen Vorbereitung hat man uns ja zugestanden.“

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