Schmitz mit neuem deutschen Rekord über 400 Meter

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Das RGS-Team sammelte bei den Landesmeisterschaften fleißig Medaillen.

Bottrop - Rennrollstuhlfahrer Denis Schmitz stellt bei den NRW-Landesmeisterschaften der behinderten Leichtathleten einen neuen deutschen Rekord in seiner Wettkampfklasse TF 33 auf. „Aber nicht nur Denis war in Bottrop bestens aufgelegt“, erklärte der RGS-Vorsitzende Rudolf Mäkler nach einem schönen Wettkampf bei bestem Wetter.

Er vermeldete viele gute Ergebnisse – und dabei waren die Landesmeisterschaften in diesem Jahr sogar international ausgeschrieben. Auch aus Wales und Luxemburg waren Sportler angereist.

Für Schmitz führte das zu einem Kuriosum. Er musste ein zweites Mal über 100 Meter antreten, weil der Rennrollifahrer aus Wales die deutschen Startkommandos bei diesem 100-m-Rennen nicht verstanden hatte. „Aber gute Sportler machen das mit. Alles in allem können wir nur ein positives Fazit ziehen“, meinte Mäkler. Letztlich gewann Schmitz über 200 und 400 Meter und über die kürzeste Distanz Zweiter. Bei Letzterer geht es in diesem Jahr um die WM-Norm. Schmitz fuhr 21,38 Sekunden, benötigt aber knackige 18,71. Seine 400-m-Zeit verbesserte der Bönener von 1:20:00 Minuten auf 1:17,71.

Eine Goldmedaille gab es auch für Maik Clemendt (Männer, TF 28) über 400 Meter. Über 100 m wurde er Zweiter, über 200 m Fünfter. Xenia Mäkler (W40, TF 37) freute sich mit der Kugel und mit dem Diskus jeweils Bronze.

Pia Holtmann sammelte in Bottrop bei den Frauen (TF 28) den kompletten Medaillensatz. Sie wurde Erste über 400, Zweite über 100 und Dritte über 200 Meter. Über zwei fünfte Plätze bei den Frauen freute sich Alina Krüger in der gleichen Wettkampfklasse über 100 und 200 Meter. Der Jugendliche Leon Klützmann (U 14, TF 28) wurde Vierter über 100 Meter. - bob

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