Rennrollstuhl

Schmitz genießt Start beim Istaf

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Tolle Atmosphäre: Denis Schmitz fuhr ein Showrennen im Berliner Olympiastadion.

Berlin – Ein Rennen in ganz besondere Atmosphäre absolvierte Rennrollstuhlfahrer Denis Schmitz in Rahmen des Istaf-Meetings in Berlin. Im Olympiastadion bestritt der Sportler der RGS Bönen vor knapp 30 000 Zuschauern im Olympiastadion einen Showlauf über 100 Metern. „Genial“, meinte Trainer und Vater Rüdiger Schmitz.

Gemeinsam mit dem Team „Go for Tokio“, das Behindertensportler zu den Paralympics im kommenden Jahr zu den Paralympics führen möchte, ging Denis Schmitz auf die Bahn. „Die Zuschauer haben ein Brimbamborium gemacht, als sie ins Stadion gefahren sind. Das war alles ziemlich aufregend“, sagte Rüdiger Schmitz, dessen Sohn bereits zum zweiten Mal auf der blauen Bahn im Olympiastadion gestartet ist.

Keine guten Bedingungen im Olympiastadion

An dem Showrennen nahmen Rollstuhlfahrer in verschiedenen Altersklassen und mit unterschiedlichen Behinderungsgraden teil. Es ging weniger um Platzierungen, als darum den Sport zu repräsentieren. Schmitz Junior kam letztlich mit einer für ihn schlechten Zeit von 20,90 Sekunden ins Ziel, was auch den wenig optimalen Bedingungen geschuldet war. Es war windig, außerdem konnten sich die Sportler in den Katakomben kaum warmmachen. „Alles war total eng getaktet“, erklärte der Trainer. Die anderen Athleten blieben ebenfalls unter ihren Möglichkeiten.

Am Montag nach Tokio

Vor dem Rennen hatte sich das Team für vier Tage im Leistungszentrum Kienbaum getroffen und unter Leitung von Coach Heinrich Köberle mehrere Einheiten absolviert. Bereits am Montag reist Schmitz als einer von fünf ausgewählten Behindertensportler nach Tokio, um die dortigen Bedingungen auszutesten. Gleichzeitig wartet er allerdings noch auf seine Nominierung für die WM im November in Dubai, da er die Norm verpasst hatte.

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