Volleyball

TuS-Damen: Dreimal knapp hinten heißt leere Hände

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An Kleinigkeiten haperte es beim Saisonstart der TuS-Volleyballerinnen in Meschede.

Meschede – „Das war der klassische Fehlstart zum Saisonauftakt“, meinte Michael Salaw, nachdem der Trainer vom Gastspiel der Volleyballerinnen der TuS Bönen beim SSV Meschede wieder zu Hause war. „Das 3:0 hört sich allerdings auch deutlicher an, als es war“, war längst nicht alles schlecht bei den Gästen- Bönen hielt in allen Sätzen mit, verlor jedoch zu 21, 22 und 23.

Viel fehlte den Bönenerinnen nicht und sie hätten etwas Zählbares bei der Rückkehr in die Verbandsliga mitgenommen. „Ich sage ja immer wieder, es liegt an Kleinigkeiten. Das hat uns heute das Spiel gekostet“, erklärte Salaw: „Fast jede hat sich Schnitzer erlaubt. Das reicht in der Verbandsliga dann nicht, um zu gewinnen.“

Meschedes Eingespieltheit war ein Vorteil

Alle drei Durchgänge verliefen eng, doch Meschede behielt jedes Mal die Oberhand. Vielleicht lag es daran, dass die junge Mannschaft der Gastgeberinnen sehr gut eingespielt war, wohingegen die TuS-Damen nach der Verletzung von Andrijana Pekovic und der Schwangerschaft von Alina Gubkov noch ihre Mitte suchen.

In der feierte Anna-Lena Wamdel ihr Verbandsliga-Debüt. Die erst 17-Jährige, Neuzugang aus Oberaden, machte ihre Sache gut. Doch an die höhere Geschwindigkeit in dieser Klasse muss sie sich erst gewöhnen. „Wir konnten den Block nicht oft schließen“, sagte Salaw. Meschede erkannte die Bönener Schwachstelle früh, kam so immer wieder zu einfachen Punkten. Doch an einer Position wollte der Trainer die Niederlage nicht festmachen. „Wir hatten auch Probleme mit unserem System, sind die Wege nicht gelaufen, die wir laufen mussten.“

Im dritten Durchgang fehlt ein wenig Glück

Im ersten und zweiten Satz geriet die TuS zu Beginn jeweils leicht in Rückstand und vermochte es nicht, den Abschnitten eine Wende zu bringen. 25:21 und 25:22 fuhr der SSV die Durchgänge ein. Im dritten Satz lag dann Bönen bis zum 19:17 vorne. „Da haben wir dann das Glück nicht gehabt“, meinte Salaw. Meschede drehte den Spieß mit zwei, drei guten Schlägen herum und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Der Coach wollte allerdings nicht lange Trübsal blasen, sondern hob das Positive hervor. So war die Leistung der Zuspielerinnen Diana Ufer und Neuzugang Anja Kapschik im ersten Saisonspiel schon gut und wenig fehlerbehaftet. Vieles sei zudem eine Frage der Zeit, des Trainings und der Eingespieltheit, die Meschede den TuS-Damen zum Saisonauftakt voraushatte.

„Wir arbeiten daran“, sagte Salaw und rechnet fest mit einer Steigerung seiner Mannschaft.

TuS: Ufer, Kapschik, Wandel, Varlemann, Sauly, K. Buhl, Richert, Wilmes, K. Zilske, Keil

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