Volleyball

TuS Bönen: Damen wollen runter vom Relegationsplatz

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Will, dass seine Mannschaft nicht mehr nur hinterherläuft: Michael Salaw, Coach der TuS Bönen.

Das erste von zwei Heimspielen hintereinander verloren die TuS-Damen am vergangenen Samstag deutlich. Das folgende gegen die SG Vest können sie nutzen, sich zu rehabilitieren.

Bönen – Die Leistung beim 0:3 gegen die Bochumer wirkte bis auf die des zweiten Satzes (23:25) uninspiriert. Gegen den Tabellenfünften Vest gilt es nun zu punkten, damit zumindest der Zweipunkte-Rückstand auf Sorpesee II, die den ersten Nichtabstiegsplatz sieben besetzen, nicht größer wird.

Verbandsliga: TuS Bönen – SG Vest (Samstag, 18 Uhr, Goethehalle). Die Chancen auf einen Sieg der Bönenerinnen sind da. Das Hinspiel verloren sie sehr knapp 2:3 mit 16:18 im Tiebreak. Damals zeigten die TuS-Volleyballerinnen das, was sie auszeichnet, erkämpften im vierten Satz mit 26:24 die Verlängerung.

„Es war ein gutes Spiel von uns“, blickt Mannschaftssprecherin Stella Salaw zurück auf den vierten Spieltag. „Richtig schlecht waren wir auch gegen Höntrop nicht“, beurteilte Salaw die Begegnung am vergangenen Samstag. „Wir haben nur keinen Druck aufbauen können“, schränkt die Stellspielerin der TuS ein. „Und ich hatte nie das Gefühl, dass wir einen Satz gewinnen können.“

Salaw fordert präziseres Spiel

Es war ein Reagieren und meist ein Hinterherlaufen gegen Höntrop. Das soll an diesem Samstag anders laufen. TuS-Trainer Michael Salaw arbeitete unter der Woche vor allem am Stellspiel. „Das war unpräzise“, hatte er erkannt. Die Folge: Einen Punkt aus dem Spiel heraus zu erzielen, wurde schwierig.

Die Angriffsbälle waren oft Notgeburten, zu lasch, in den gegnerischen Block oder ins Aus. Die Feldabwehr sei gut gewesen, nur anfällig bei gelegten Bällen. Es fehlte die Abstimmung, mit Jana Rudnick musste eine neue Außenangreiferin integriert werden.

Die Position darf keine Ausrede sein

Das nächste Problem, das sich im Spiel gegen Höntrop offenbarte, ist ein altbekanntes. „Wir haben einfach zu schnell die Köpfe hängen lassen“, meinte der TuS-Trainer. Für Stella Salaw liegt der Grund für die vielen falschen Gedanken in der erzwungenen Umstellung durch die Ausfälle.

 Nadine Wilmes wechselte auf die vakante Mitte, Jessica Sauli von der Diagonal- auf deren Außenangreifer-Position. Auch, wenn es nicht ihre Lieblingsposition sei: „Sie können das spielen, denken nur zu viel darüber nach.“ Die Spielerinnen müssten dieses Kopfkino abstellen, sagt die Stellspielerin: „Egal, wo wir spielen, wir sollten immer 100 Prozent geben“, fordert Stella Salaw.

Der Rückstand zum viertletzten, siebten Tabellenplatz beträgt für die TuS jetzt zwei Punkte auf Sorpesee II. Dieses Team ist auch deshalb im Blick der Bönerinnen, weil die Sauerländer die SG Vest am vergangenen Spieltag mit 3:0 schlugen. Ein Stück weit Hoffnung für die TuS. Nur ein wenig, denn in dieser Saison schlägt abgesehen vom Spitzenreiter Gelsenkirchen jeder jeden.

Zweite will gegen direkte Konkurrenz punkten

Bezirksklasse: TuS Bönen II – SG Lüner SV (Samstag, 11 Uhr, Goethehalle). Eine große Chance ergibt sich für die TuS Bönen am Samstag. Der Lüner SV ist Tabellennachbar und nur zwei Punkte besser als die Gastgeber. Mit einem Sieg könnten die Bönenerinnen vorbeiziehen auf den sechsten Tabellenplatz.

Hoffnung macht das Hinspiel. Da verloren die TuS-Volleyballerinnen knapp 2:3. Der Tiebreak endete 12:15. Fehlen werden am Samstag allerdings Julica Voß und Lena Hille. Fraglich ist noch die verletzte Selina Prattke.

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