Tischtennis

NRW-Liga-Aufenthalt soll länger dauern

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In der kommenden Saison möchte Johanna Bambach kürzer treten und den Trainingsumfang reduzieren.

Bönen – Nach dem bitteren Abstieg 2018 aus der NRW-Liga aufgrund eines einzigen Satzes ist der ersten Damenmannschaft der Tischtennisfreunde Bönen in der vergangenen Saison der direkte Wiederaufstieg gelungen, sodass sie in dieser Spielzeit erneut in der NRW-Liga an die Tische gehen. Anders als 2017/2018 soll diesmal die Klasse gehalten werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich das Team im Vergleich zur Vorsaison verstärkt. Mit einer Woche Verspätung schlagen die TTF-Damen am Samstag erstmals bei Blau-Weiß Annen II auf.

Von Buttlar verstärkt das obere Paarkreuz

Mit Sophie von Buttlar haben die Tischtennisfreundinnen eine neue Spielerin für das obere Paarkreuz gefunden. Dadurch rutscht Stefanie Burgdorf in die untere Hälfte, die in der Abstiegssaison die Schwäche der Bönenerinnen war. Mit Burgdorf sind sie dort nun deutlich besser aufgestellt.

Als Spitzenspielerin geht Viktoria Diekel in ihre sechste Spielzeit in der Sporthalle der Pestalozzischule. Gewohnt ist sie dabei mittlerweile die Rolle der Punktegarantin. Nominell zählt Diekel auch in der höheren Klasse zu den stärksten Spielerinnen der Liga. Nachwuchstalent von Buttlar wird oben ebenfalls einen Großteil ihrer Partien gewinnen können. So nimmt sie zugleich ein wenig den Druck von Diekel, jede Begegnung für sich entscheiden zu müssen.

Burgdorf sollte unten mehr Spiele gewinnen können

Durch ihren Wechsel ans untere Paarkreuz ist auch Stefanie Burgdorf als große Leistungsstütze zu betrachten. Sie zählt zu den besten Akteurinnen im unteren Mannschaftsteil. Die vierte Position teilen sich Johanna Bambach und Alexandra Thätner. Die bisherige Stammspielerin Bambach möchte zur kommenden Saison kürzer treten. Sie wird nicht an jedem Wochenende dabei sein können und ihren Trainingsumfang reduzieren. Sollte sie aufgestellt werden, ist sie dennoch eine Verstärkung für die TTFlerinnen.

Thätner ist zurück, muss aber aufholen

Nach ihrer studienbedingten Pause wird Alexandra Thätner ihr Comeback geben. Sie ist offiziell in der zweiten Damenmannschaft gemeldet, wird aber immer wieder aufrücken. Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes ist sie ein Jahr aus dem Tischtennissport ausgestiegen. In der NRW-Liga ist sie ohnehin krasse Außenseiterin, nun muss sie zusätzlich den deutlichen Trainingsrückstand und die fehlende Wettkampfpraxis aufholen.

Die Liga selbst ist in der Spitze schwächer geworden, sodass die Tischtennisfreundinnen selten deutliche Außenseiter sind. Im Vergleich zur Spielzeit 2017/2018 ist die Klasse allerdings ausgeglichener besetzt, sodass sich ein klarer Abstiegskandidat im Vorfeld kaum benennen lässt. Für Bönen heißt das, dass ein langer Kampf um den Klassenerhalt ebenso möglich ist wie ein vorderer Mittelfeldplatz.

Auftakt am Wochenende noch fraglich

Lediglich eine Mannschaft sticht etwas heraus. Mit der Reserve aus Annen ist ausgerechnet der erste Gegner nominell das stärkste Team und somit Meisterschaftsfavorit. „Dahinter ist allerdings vieles offen. Für uns sollte ein guter Mittelfeldplatz möglich sein“, gibt Spielführerin Viktoria Diekel das Ziel aus. „Allerdings kommt es in nahezu jeder Partie auch auf unsere Tagesform an“, macht sie die Ausgeglichenheit der Liga deutlich.

Nachdem die Tischtennisfreundinnen ihre erste geplante Partie gegen den TuS Hiltrup aus personellen Gründen verlegt haben, soll auch gegen Annen später gespielt werden. Noch ist allerdings nichts spruchreif. Findet sich kein möglicher Termin, müssten die Bönenerinnen zum Saisonauftakt lediglich zu dritt antreten. Zum schlechten Omen für die Saison soll dies jedoch nicht werden, soll doch am Ende mindestens der Klassenerhalt gefeiert werden.

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