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Clara Sophie Koske genießt beim RG-Turnier das Vollbad für die Beste

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Von: Rainer Gudra

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Für die beste Reiterin der gastgebenden Reitgemeinschaft, Clara Sophie Koske, gab es am Ende der drei Turniertage die passende Schärpe.
Für die beste Reiterin der gastgebenden Reitgemeinschaft, Clara Sophie Koske, gab es am Ende der drei Turniertage die passende Schärpe. © Markus Liesegang

Drei Tage Pferdesport an der Heidestraße in Bönen-Bramey in familiärer und entspannter Atmosphäre: Die Reitertage der RG Bönen-Hacheney werden allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben – auch wenn es im und unter dem Sattel nicht immer ganz nach Wunsch gelaufen sein mag. 

Bönen - „Wir sind mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. Vor allem Samstag und Sonntag war die Anlage gut besucht. Man merkt, dass die Leute sich darüber freuen, dass die Corona-Beschränkungen wieder weg sind“, zog Sabine Hundertmark-Kroll, Vorsitzende der Reitgemeinschaft, eine positive Bilanz. Besonders wichtig für sie: „Es hat im gesamten Turnier nicht einen Sturz gegeben.“ Einzig Clara Sophie Koske hatte einen nicht ganz freiwilligen Bodenkontakt. Nachdem sie im Sattel ihrer Stute namens Kleine Tante die Schärpe als „Vereinsbester Reiter“ der gastgebenden RG überreicht bekommen hatte, sorgten ihre Kolleginnen für ein Vollbad im Wasserhindernis – ganz wie bei großen Championaten üblich und zur großen Gaudi für das Publikum.

Bei allerfeinstem Sommerwetter nahm es die Vereins-Championesse am Ende gerne in Kauf. Verdient hatte sich Clara Sophie Koske diese Auszeichnung unter anderem in einem Stilspringwettbewerb mit erlaubter Zeit, in dem sie mit ihrer 14-jährigen Oldenburger Schimmelstute Calouba und der Wertnote 7,8 vor Katharina Rost aus Brambauer mit Eleisah (7,6) siegte. Zu den weiteren Bönener Schleifensammlern gehörten unter anderem Lea Plaaß von der Reitgemeinschaft oder Harald Goershoff vom RFV Nordbögge-Lerche, der mit Cascara im L-Springen platziert war.

Einige Top-Springreiter aus Bönen fehlten

Auch wenn im abschließenden Zwei-Phasen-Springen der Klasse M* nur zehn Pferde an den Start gebracht wurden und die Top-Springreiter der Bönener Vereine wie Lennert Rustemeier (RFV), Berit Lambardt, Daniel Oppermann (beide Nordbögge-Lerche), Steffen Bröckmann oder Christina Aust aus unterschiedlichsten Gründen fehlten, waren die Organisatoren mit der Auslastung der anderen angebotenen Prüfungen sehr zufrieden: 594 Startplätze waren vorab gebucht worden. „Und wir hatten zudem eine Vielzahl von Nachmeldungen“, wie Hundertmark-Kroll berichtete.

Besonders die WBO-Prüfungen für den Nachwuchs, dessen Förderung sich die RG trotz der Schulpferd-Problematik auf die Fahnen geschrieben hat, fanden großen Anklang.

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