Brechten verrechnet sich: Altenbögge siegt 36:28 (19:8)

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Kai Kleeschulte spielte in Brechten durch und zeigte eine starke Leistung im Altenbögger Tor.

Dortmund - Auch dem Gastgeber fehlten Spieler. Brechten wollte die Partie der beiden „angeschlagenen Boxer“, wie berichtet, aber nicht verschieben. Der RSV hätte sich einen anderen Termin gewünscht. Keine gute Idee: „Wir haben die Ausfälle aber wohl besser kompensiert“, freute sich Altenbögges Coach Tini Stracke nach dem erfolgreichen Gastspiel in Dortmund. Auch für ihn überraschend deutlich mit 36:28 nahm der RSV dem Gastgeber beide Punkte.

Von Beginn an lag der Gast vorne, teilweise sogar mit 15 Toren (17:32, 50.). „Es war eine durchgängig konzentrierte Leistung“, lobte Stracke. Endlich belohnte sich der RSV mit zwei Punkten für die gute Spielanlage.

Ausschlaggebend war wohl der Umstand, dass Altenbögge „ein, zwei Alternativen“ auf der Bank hatte. Stracke, der sich wegen einer Verletzung voll auf seinen Trainerjob konzentrieren konnte, verschaffte seinem beanspruchten Personal zwischendurch Verschnaufpausen. Der einzige Feldspieler, der durchspielen musste, war am Samstagabend Lukas Florian.

Zum Seitenwechsel schon lag Altenbögge mit elf Toren in Front. „Wir standen am eigenen Kreis sehr gut und haben Gegenstöße zu einfachen Toren genutzt“, erklärte Stracke. „Außerdem hatten wir mit Kai Kleeschulte einen sicheren Rückhalt.“ Auch der Torwart spielte durch. Das Trainerteam Stracke und Florian Warias schonte Simon Starzak, der noch nicht wieder voll auf der Höhe ist.

Fünf Tore erzielte Dennis Geckert bis zum Seitenwechsel. Er war mit drei weiteren nach der Pause der erfolgreichste Werfer des Gastes. Die von Stracke gelobte geschlossene Mannschaftsleistung bestätigt ansonsten ein Blick in die Statistik: Alle trugen sich in die Torschützenliste ein. „Aber auch Dominik Sürig, der kein Tor erzielte, hat zwei, drei Siebenmeter rausgeholt“, berichtigte Stracke die Aussage.

Bis zur 40. Minute bauten die Altenbögger den Zwischenstand auf 23:10 aus. Brechten stellte auf eine offenen Deckung um, verkürzte kurzzeitig auf 13:23 (43.). Die Altenbögger nutzten anschließend die frühe „Harakiri-Aktion“ des Gastgeber, um weiter davonzuziehen. Mit dem 32:17 für den Gast war das Spiel zehn Minuten vor der Schlusssirene gelaufen. „Dann kam nur noch Ergebniskosmetik von Brechten.“

In der Tabelle tat sich nur wenig. Altenbögge klettert punktgleich mit zwei weiteren Teams auf Rang zehn. Aber mit dem Spiel tat der RSV immerhin viel für sein Torverhältnis: Plus eins ist zwei Plätze besser. 

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