TTF Bönen: Einmal hopp, einmal topp

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Holger Brackelmann weist mit 11:2 die mit Abstand beste Bilanz der Bönener Drittvertretung auf.

Bönen - Es dauerte bis zum letzten Spieltag der Hinrunde, bis erstmals beide Mannschaften der TTF Bönen in der Herren-Bezirksklasse gewannen. Die TTF Bönen III siegten am ersten Dezember-Wochenende beim TuS Westfalia Sölde II (9:2), die TTF Bönen IV gegen den SV Westfalia Rhynern II (9:5).

Es war das versöhnliche Ende einer wechselhaften ersten Saisonhälfte der beiden TTF-Vertretungen. Hat sich die dritte Mannschaft der Tischtennisfreunde trotz vieler Personalengpässe am Ende noch auf einen guten vierten Platz in der Halbzeit-Tabelle gespielt (16:6 Punkte), ist das Zwischenzeugnis der vierten Mannschaft weitaus bescheidener: Sie ist mit 2:20 Punkten Tabellenletzter und in ihrer zweiten Saison nach dem Aufstieg derzeit wieder auf dem Weg zurück in die Kreisliga.

Hinrunde nicht optimal

„Die Hinrunde ist nicht optimal gelaufen“, fasst auch TTF-Trainer Walter Darenberg zusammen. Zwar war Bönen mit der Erwartung in die Spielzeit gegangen, dass die Dritte eher in der oberen und Vierte eher in der unteren Tabellenregion zuhause sein würde, für beide Mannschaften wäre aber im ersten Saisonabschnitt mehr möglich gewesen. Das gilt auch für die TTF-Drittvertretung, obwohl das Team insgesamt bisher erst zwei Niederlagen in elf Partien kassierte. Vor allem zu Saisonbeginn strauchelten die Bönener, die nach vier Spieltagen bereits drei Verlustpunkte auf dem Konto hatten, aber dann auch sechsmal in Folge ungeschlagen blieben. Dass Bönen nicht noch weiter vorne überwintert, lag nicht zuletzt an den wechselnden Besetzungen des Teams. Die TTF setzten 23 verschiedene Spieler ein und spielten in 24 verschiedenen Doppelkonstellationen.

Brackelmann mit sehr guter Bilanz

Auf drei Akteure war kontinuierlich Verlass: Kapitän Holger Brackelmann (11:2 Siege) und Christian Schreiber (11:6) kamen jeweils auf neun Einsätze, Routinier Thomas Werthmann (9:7) zudem auf acht. Dieses Trio war es auch, das mit positiven Bilanzen die meisten Punkte für ihre Farben erspielte. In der Rückrunde wollen die TTF noch mal vorne angreifen: Hinter dem Aufstiegsfavoriten TTC GW Bad Hamm III (20:2 Punkte) stehen der TTC Pelkum (18:4) und der TTC Werl II (17:5) noch in Reichweite für die dritte Mannschaft der Bönener.

Viertvertretung in Abstiegsgefahr

Auch die Viertvertretung der TTF will im neuen Jahr noch mal angreifen – und das muss sie auch, wenn sie nicht absteigen will. In einer unbefriedigenden Hinrunde musste Bönen zwar bis zum letzten Spieltag auf die ersten Punkte warten, hatte aber etliche Male vorher bereits die Gelegenheit zu Siegen. In fünf Partien mussten sich die Bönener jeweils mit einer knappen 6:9-Niederlage geschlagen geben. Es wäre deutlich mehr drin gewesen für das Tabellenschlusslicht, das in Louis Heuermann (10:8 Siege) seinen erfolgreichsten Spieler hatte. Das aber gibt zumindest Hoffnung, dass Bönens vierte Mannschaft den Rückstand auf die Nichtabstiegsränge in der Rückrunde noch aufholen kann: Vor den TTF rangieren im Zwei-Punkte-Abstand der TuS Westfalia Sölde II (4:18 Punkte), der SV Westfalia Rhynern II (6:16) und der Hammer SC II (8:14).

Der Weg zum Ligaverbleib ist für die TTF zwar weit, aber allemal noch machbar. Zumal ein Abstieg der vierten Mannschaft das Vereinsleben der TTF Bönen um eine Attraktion ärmer machen würde: Am 3. Februar 2019, dem dritten Rückrundenspieltag, steigt nämlich wieder das vereinsinterne Derby zwischen dritter und vierter Mannschaft.

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