TuS-Damen freuen sich auf das Gipfeltreffen

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Mit einem Sieg über Dortmund wollen die TuS-Damen um Stella Greinke das Titelrennen vorzeitig entscheiden.

Bönen -  Ungeschlagen thronen die Volleyballerinnen der TuS Bönen an der Spitze der Landesliga. Alle zwölf Spiele hat das Team unter der Leistung ihres neuen Trainers Jochen Schönsee gewonnen, musste dabei nur einmal in den fünften Satz. Am Samstagnachmittag kommt es nun zum Gipfeltreffen mit dem drei Punkte zurückliegenden Verfolger TV Jahn Dortmund. „Wir freuen uns darauf“, sagt Zuspielerin Stella Greinke.

„Wir können ein bisschen entspannter als der Gegner sein“, so Greinke. Denn wenn die TuS-Damen in der Sporthalle gewinnen, dürfte ihnen die Meisterschaft und damit die ersehnte Rückkehr in die Verbandsliga nicht mehr zu nehmen sein. Selbst bei einer 0:3-Niederlage läge Bönen noch einen Minussatz vorne. „Wir wollen den Sack zumachen“, erklärt Greinke: „Dann machen wir es uns sehr einfach für die anderen Spiele.“ Dreimal muss die TuS noch nach dem Spitzenspiel aufschlagen, dürfte sich bei einem Sieg über Dortmund wenigstens eine Niederlage leisten. Da sich der Rest der Liga aus dem Titelrennen bereits verabschiedet hat, ist Relegationsrang zwei für Bönen als Trostpreis praktisch schon sicher.

„Ziel ist auf jeden Fall der Aufstieg“, sagt Greinke. Zu deutlich war ihr Team den meisten Gegnern in der Liga überlegen. Lediglich fünf Satzverluste leistete sich die TuS, die im Hinspiel auch Jahn mit 3:0 bezwang. Unter Druck setzen will die Zuspielerin ihre Teamkolleginnen aber nicht: „Wenn es nicht klappt, ist es auch kein Beinbruch. Wir sind nicht mehr so verkrampft wie vor zwei Jahren, als es das erste Mal war, dass wir in die Verbandsliga aufsteigen konnten.“

Überhaupt ist die Lockerheit ein großer Pluspunkt der Bönenerinnen geworden. Sie wissen um ihre Stärken, und dass sie in der Landesliga keinen Gegner fürchten müssen. „Wir müssen unser Spiel spielen, konzentriert sein in der Abwehr und Annahme, dann werden wir auch im Angriff unsere Punkte machen“, sagt Greinke daher vor dem Duell mit Dortmund.

Im Testspiel richtig gefordert

Sie rechnet damit, dass die Jahnerinnen stärker auftreten werden als im Hinspiel. „Da waren sie überrascht, wie viel Gegenwehr wir gezeigt haben. Ich denke, dass sie jetzt mehr Druck machen werden.“ Um damit richtig umzugehen, absolvierten die TuS-Damen, die seit dem 30. Januar spielfrei haben, eine Testbegegnung gegen den Verbandsliga-Zweiten TV Hörde. „Es tut gut einen Gegner zu haben, der schneller spielt als wir. Die Angaben waren ein ganz anderes Kaliber“, sagt Greinke. Hörde gewann alle vier Durchgänge. Bönen hielt zwischenzeitlich mit, brachte sich aber durch Unkonzentriertheiten um mögliche Satzgewinne. „Wenn man ein Spiel verliert, kann man viel mehr Konsequenzen daraus ziehen“, sieht Greinke ihr Team gut vorbereitet für das Spitzenspiel. Eventuell folgt Donnerstag noch ein Test gegen Lünen. - bob

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