TuS-Damen fangen sich nach 0:2-Satzrückstand

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Jana Menger (rechts neben Jessica Karkowski) brachte neuen Schwung ins TuS-Spiel und war von Sorpesee im Block nur schwer zu bezwingen.

Langscheid -  Die weiße Weste der Volleyballerinnen der TuS Bönen hat am letzten Hinrundenspieltag den ersten Fleck erhalten. Da der Landesliga-Spitzenreiter aber Moral bewies und einen 0:2-Satzrückstand beim RC Sorpesee III aufholte, war der jedoch nur klein. Dank eines 3:2 (23:25, 13:25, 25:14, 25:9, 15:9)-Erfolges nahmen die Bönenerinnen noch zwei der drei Zähler aus Langscheid mit.

Zuvor hatte die TuS in sieben Partie überhaupt nur zwei Sätze abgegeben. Vielleicht war die Mannschaft deshalb nach dem unnötigen Verlust des ersten Durchgangs zu geschockt, um sofort wieder auf Normalbetrieb umzuschalten. „Wir hätten den ersten Satz gewinnen müssen“, meinte auch Teamsprecherin Sabrina Schlensog. Zurecht, denn Bönen lag eigentlich die ganze Zeit in Führung, zwischenzeitlich sogar mit fünf Punkten. Doch beim Stand von 23:20 gelang es den Gästen einfach nicht, noch einen Ballwechsel für sich zu entscheiden. Am Ende ging der Abschnitt an Sorpesee, das diesmal im Gegensatz zum Auftritt vor zwei Wochen in Bönen in kompletter Besetzung aufgelaufen war.

In Durchgang zwei „lief dann gar nichts mehr“, so Schlensog. Die TuS holte nur 13 magere Punkte. Doch dann legten die Bönenerinnen den Schalter um. Die Einwechslungen von Jana Menger und Doreen Scharwej erwiesen sich dabei als Glücksgriff. Menger blockte gleich die ersten beiden RC-Angriffe und half ihrer Mannschaft damit wieder in die Spur. Auch Nadine Tewes steigerte sich, machte nun Punkt um Punkt. Bis zum 15:12 hielt Sorpesee noch mit, dann setzte sich der Gast bis zum 25:14 ab. Der vierte Anschnitt war dann eine Demonstration der TuS, die ihren Gegnerinnen lediglich neun Zähler gestattete. Britta Gohrke schlug dabei eine Aufschlagsserie von 13 Punkten in Folge.

Das Selbstvertrauen nahm Bönen mit in den Tiebreak und sicherte sich so noch den Sieg. „Wir haben zwar einen Punkt abgegeben, aber als Mannschaft war es gut, dass wir das Spiel gewonnen haben“, schloss Schlensog zufrieden. 

TuS: K. Buhl, Goetz, Gohrke, Greinke, Karkowski, Schlensog, L Tewes, Maruhn, Menger, Scharwej, Richert

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