Bönens Volleyballdamen wollen „Kopf freikriegen!“

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Nadine Tewes und Bönens Verbandsliga-Spielerinnen wollen gegen Minden den Heimvorteil nutzen.

BÖNEN - Verbandsliga: TuS Bönen – TuS Eintr. Minden (Sa., 19 Uhr, Goethehalle). Gut sieht es für Bönens Volleyball-Damen nicht aus. Der Aufsteiger steht unten in der Verbandsligatabelle – als Vorletzter auf einem potenziellen Abstiegsplatz. Der möglichen Leistung des Teams entspricht dieser zehnte Platz nicht, wie das Team von Trainer Michael Salaw in heimischer Halle gegen Lüdinghausen und zuletzt Münster bewiesen hat.

Die Spiele gingen zwar wie sieben weitere in der Saison auch verloren, aber mit 2:3 äußerst knapp. Ganz trat die TuS-Sechs da beim 0:3 am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer TV Werne auf: „Da kann man natürlich verlieren. Es kommt aber auf die Art und Weise an – die Leistung sollte stimmen“, ärgerte sich Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog. „Wir müssen den Kopf freikriegen“, sagt sie, „wieder zum Spaß am Spiel zurückfinden.“ Ein lockeres, unverkrampftes Auftreten am Netz ist ein Baustein, erfolgreich zu sein – ein eher mentaler. „Unser Trainer verlangt, dass wir das Geschehen auf der anderen Seite des Netzes mehr im Auge behalten müssen, um Aktionen des Gegners frühzeitig erkennen und dann richtig reagieren zu können, “, erklärt Schlensog einen praktischen Weg zum Sieg. Hoffnung gibt ihr der Umstand, ein Heimspiel zu haben. „Wir setzen auf unsere Fans“, sagt die Mannschaftssprecherin. Fehlen wird morgen Sarah Deutsch.

Bezirksklasse: VV Schwerte VI – TuS Bönen II (Sa., ca. 16 Uhr, Gymnasium Bergkamen, Hubert-Biernat-Str. 1). Ganz anders stellt sich die Situation bei Bönens Reserve da. Die ist Tabellenerster. Und die Mannschaft von Detlef Buhl spielt morgen gegen den Tabellenletzten. „Die haben einen Punkt, wir 22“, stellt der TuS-Trainer klar. Trotzdem mahnt er zu Konzentration; dazu, „aus einfachen Bällen, einen Angriff zu starten, also gute Pässe nach vorne zu spielen.“ Der junge Gegner sei nämlich technisch stark, nur eben noch nicht durchschlagskräftig. „Aber die erkennen die Lücken und pritschen dann eben dorthin“, erklärt Buhl. Nicht dabei sein werden Antonia Schauff und Lara Stanislwski. Ansonsten steht Bönen komplett. - ml

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