1:7-Pleite für IG in Werne - Konsequenzen angekündigt

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Ein Häufchen Elend: Emre Tuczuoglu musste in Werne sieben Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen.

Werne -  Die Negativserie der IG Bönen hält an. Die auch in der Höhe verdiente 1:7 (1:4)-Pleite bei Eintracht Werne war die fünfte Niederlage in Folge. „Das war teilweise Arbeitsverweigerung. Alle haben katastrophal gespielt – ohne Ausnahme“, meinte Trainer Ayhan Sezer frustriert.

Der Coach kündigte Konsequenzen an. Die Bönener, die auf Platz 13 der Fußball-Kreisliga A1 rangieren und am kommenden Wochenende spielfrei haben, werden eine Krisensitzung abhalten.

Nach neun Minuten traf Selmin Bajric freistehend zum 1:0. Zuvor spielte Marko Martinovic Oliver Tole im Strafraum frei, der zum besser postierten Torschützen weiterleitete. Doch das Kellerkind aus Bönen zeigte sich zunächst nicht beeindruckt. Einen Freistoß von Ayhan Sezer parierte Eintracht-Keeper Manuel Linke noch (10.), war aber beim 1:1 fünf Minuten später geschlagen, als Florian Bednarek auf den freistehenden Arif Suludere spielte (15.).

Das 2:1 fiel nach einer Bönener Ecke. Linke fing den Ball ab, schickte Marko Martinovic auf die Reise. Dessen Pass nahm Matthias Schynol an und als ihm der Ball schon versprungen war, hielt er den Fuß in den Abwehrversuch von Nihat Isik. Die Kugel segelte im Bogen zum 2:1 über Keeper Emre Tuzcuoglu ins Netz (20.). Zweimal Hessfeld und Schynol vergaben dicke Chancen, ehe Tole aus drei Metern nach einer Ecke das 3:1 markierte (28.). Hessfeld traf danach den Pfosten (30.), doch nur eine Minute später sorgte Marko Martinovic mit einem flachen Freistoß in die Torwartecke für das 4:1 (31.), wobei Emre Tuzcuoglu die Fußabwehr komplett missglückte (31.).

Bis zur Pause besaß Werne sogar noch mehr Chancen gegen desolate Bönener, bei denen Rückkehrer Tato Tsekvashvili sein Debüt feierte. „Vor allem in der ersten Hälfte müssen wir noch mehr Tore machen“, meinte Eintracht-Coach Jörg Fiebig nach der Partie. Nach dem Wechsel trafen noch Matthias Müller per Strafstoß nach Foul an Hessfeld (61.), Hessfeld nach Bajric-Zuspiel (66.) und Mario Martinovic mit einem sehenswerten Lupfer aus dem Stand aus 18 Metern (84.) – ein zweistelliges Ergebnis war durchaus möglich. - fraz/bob

Eintracht: Linke – Zengin, Pra, Obrenovic (64. Scharein), Schynol, Müller, Bajric, Pawlik (64. Thörner), Hessfeld, Tole (64. Marko Martinovic), Marko Martinovic

IG: Tuczuoglu – Isik – Duman, Aydeniz – Karka, D. Bednarek – Sezer, Dincer (39. Yörük), M. Akkaya (60. Tsekvashvili), F. Bednarek (75. Öz) – Suludere

Tore: 1:0 Bajric (9.), 1:1 Suludere (15.), 2:1 Schynol (20.), 3:1 Tole (28.), 4:1 Marko Martinovic (31.), 5:1 Müller (Foulelfmeter/56.), 6:1 Hessfeld (66.), 7:1 Mario Martinovic (84.)

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