Bönens Ringer-Nachwuchs oft auf dem Podest

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Fehmi Güney (rechts) hatte in der schweren Klasse klar das Nachsehen.

Bönen -  Bönens Ringertrainer Marvin Manz hatte sich eine größere Beteiligung der TuS-Sportler auf Turnieren gewünscht. Im Gegensatz zu den Westfalenmeisterschaften im Freien Stil der Vorwoche in Bielefeld nahmen an der Greco-Konkurrenz am vergangenen Wochenende in Dortmund-Marten doppelt so viele Bönener teil. Vor allem freute es den Coach, einige der älteren Ringer auf der Matte zu sehen.

„Die Beteiligung war in Ordnung“, erklärte Manz. Der Erfolg blieb nicht aus. Die E-Junioren Ahmed Yasin Bozdogan (18 kg), Gerrit Wagner (41 kg) und der B-Jugendliche Fabian Kos (62 kg) wurden Westfalenmeister. „Gerrit hatte zwar wieder keinen Gegner“, sagte der Trainer, „aber die Medaille hat er sich trotzdem verdient. Er fährt mit zu Wettkämpfen, trainiert eifrig.“ Gleiches gelte für Kos. Bozdogan gewann hingegen seinen einzigen Kampf gegen Bela Jakob Schwemin von Gastgeber Marten technisch überlegen mit 10:0.

Positiv überrascht wurden die Bönener Mannschaftsbetreuer von Alex Stabel. Der D-Jugendliche (27 kg) trat deutlich engagierter auf als in der Vorwoche, verlor nur einen Kampf gegen Kemminghausens Hamdi Özdemir. „Er hat gut auf das gehört, was wir reingerufen haben“, lobte Manz. Gegen Ilya Kozaev (Detmold) und Phil Tombrink (Dellwig) gewann Stabel klar zu null auf Schulter.

Fatih Cetin (42 kg) war in den Augen seines Trainer nah am Westfalenmeistertitel. „Er hatte Kevin Barbe einmal auf Schulter“, beschrieb Manz den starken Auftritt des C-Jugendlichen. Letztlich verlor er den Kampf, wurde aber nach zwei klaren Siegen Vizemeister. „Er hat sich auch absolut an den Kampfplan gehalten.“

Ein Lob kassierte auch Devid Stabel für seinen Auftritt am Samstag. Der B-Jugendliche (38 kg) wurde ebenfalls Zweiter. „Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Auftritt in Bielefeld.“ In der Gewichtsklasse bestritt auch Felix Urban sein erstes Turnier überhaupt. „Er muss noch ein bisschen aus sich herauskommen“, fordert Manz.

Mehr Kampfgeist erwartet Manz auch vom A-Junioren Christian Alewelt (65 kg). „Er ist im Training sehr viel besser, verkauft sich auf Turnieren unter Wert“, meinte er. Bedri Ünal dagegen verhindere selbst eine Medaille. „Er will ja in eine tiefere Gewichtsklasse, hat es aber noch nicht geschafft“, sagt Manz. Dass Ünal talentiert ist und mehr erreichen könnte, zeigte er. In der Gewichtsklasse bis 110 kg wurde er Dritter. „Er hat dort stark gerungen.“

Manz selbst trat in der 77 kg-Klasse der Männer an. Er wurde Vierter in einer sehr starken Konkurrenz. „Es hat mich gefreut gegen Pascal fast bis zum Gong dagegengehalten zu haben“, sprach er seine technische Unterlegenheit an. Der Ex-Bönener Wittke, der für Witten auch schon in der ersten Bundesliga startete, wurde Zweiter.

In der Gewichtsklasse bis 97 kg trat Julian Wittchen erstmals im Turnier auf die Matte. Nach zwei Schulterniederlagen war er raus aus dem Wettkampf. Ebenfalls im Pool wurde in der 130 kg-Klasse gerungen. Ramazan Alkan und Fehmi Güney traten für Bönen in den „Ring“. Beide waren chancenlos. „Fehmi hat sich aber auch vertan, hatte 98 kg“, erklärte Manz. Die Grenze wurde bei 97 kg gezogen. „Und für die schweren Jungs in 130 kg war er natürlich zu leicht.“

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