RW-Damen mit ärgerlicher Niederlage

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Verlor trotz mehrerer Matchbälle: Bönens Spitzenspielerin Anna Tzschachmann.

SIEGEN -  Da wäre mehr drin gewesen für die Damen des TV Rot-Weiß Bönen. Bei ihrem zweiten Auftritt nach dem Aufstieg in die Tennis-Verbandsliga traten sie ohne Michelle Schneider und Jil Neumann an und unterlagen beim TuS „Auf den Hütten“ Weidenau in Siegen mit 2:7.

Und auch trotz dieser Schwächung schon vor dem ersten Aufschlag war ein Erfolg durchaus zu Greifen nah. „Das war ein bisschen ärgerlich. Aber wir haben noch ein paar Spiele“, gab sich Bönens Nummer eins, Anna Tzschachmann, dennoch kämpferisch.

Zunächst war Judith Teuwen an Position vier gegen Katarina Kuzminic chancenlos. Doch schon Ersatzfrau Katharina Döge an sechs hätte mit ein wenig Glück, als Siegerin vom Platz gehen können. Nach Satzverlust drehte sie auf, unterlag aber im Match-Tiebreak mit 4:10. Lena Gellenbeck lieferte sich in der Zwischenzeit die nächste enge Partie gegen Julia Kreyenbrink. Nach 4:6 im ersten, gab sie im zweiten kein Spiel ab und entschied als einzige Bönenerin auch den Match-Tiebreak mit 10:5 für sich.

Während nun die an Position drei aufgerückte Sjoeke Nüsken in souveräner Manier den ersten Punkt für die Rot-Weißen holte, war Katharina Schweda als zweite Ersatzfrau an Nummer fünf ohne jede Siegchance gegen die Südafrikanerin Michelle Richmond. Bitter war dann die Niederlage von Anna Tzschachmann im Spitzeneinzel gegen LK2-Spielerin Katharina Fedler. Die gesundheitlich angeschlagene Bönenerin verlor den zweiten Durchgang im Tiebreak und den dritten in der Verlägerung des Match-Tiebreaks mit 10:12 – „nach mehreren Matchbällen“, wie sie betrübt hinzufügte.

„Nach den Einzeln stand es 2:4, es hätte aber auch 4:2 für uns stehen können“, sagte Tzschachmann enttäuscht. Die Gäste versuchten durch drei ausgeglichene Doppel, die Begegnung noch zu drehen. Das ging aber nicht auf, weil Weidenau zu stark im Doppel war. Tzschachmann stand mit Döge ebenso auf verlorenem Posten wie die Paarung Gellenbeck/Schweda. Teuwen/Nüsken mussten am Ende auch ihren Gegnerinnen gratulieren – passenderweise einmal mehr im Match-Tiebreak. + - bob

Felder – Tzschachmann 3:6, 7:6, 12:10; Kreyenbrink – Gellenbeck 6:4, 0:6, 5:10; Müller – Nüsken 4:6, 2:6; Kuzminic – Teuwen 6:1, 6:3; Richmond – Schweda 6:1, 6:1; Steuber – Döge 6:3, 2:6, 10:4; Fedler/Müller – Teuwen/Nüsken 6:3, 3:6; 10:7; Kreyenbrink/Steuber – Tzschachmann/Döge 6:1, 6:1; Kuzminic/Richmond – Gellenbeck/Schweda 6:0, 6:3

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