TTF-Damen sind das Maß aller Dinge

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Eine ausgezeichnete Bilanz erspielte sich Stephanie Burgdorf. 

Bönen - Neun Spiele, neun Siege. In der gesamten Hinrunde ein Spielverhältnis von 72:15. Vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Dies sind die Zahlen einer beeindruckenden Hinrunde, die die Damen der TTF Bönen absolvierten.

Nach ihrem unglücklichen und denkbar knappen Abstieg aus der NRW-Liga sind sie in der Verbandsliga aktuell das Maß aller Dinge. Lediglich in einem einzigen Spiel mussten die Tischtennisfreundinnen starke Nerven zeigen. Gegen den Tabellendritten TTV GW Daseburg gelang ihnen mit 8:5 der knappste Erfolg. Die nächsten „engeren“ Spiele waren bereits deutliche 8:3-Siege gegen den TuS Victoria Dehme und TTV Neheim-Hüsten, die beide in der unteren Tabellenhälfte zu finden sind. Die direkten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft schlugen die Bönenerinnen gar mit 8:1 (SV Spexard) und 8:2 (SV Bergheim).

Beeindruckende Dominanz

Die beeindruckende Dominanz, mit der die Tischtennisfreundinnen die Liga beherrschen, zeigt sich auch in den Einzelbilanzen der Spielerinnen. Viktoria Diekel ist ligaweit die beste Spielerin. In 21 Spielen musste sie lediglich Celine Dierkes, Spitzenspielerin vom TTV GW Daseburg, in fünf Sätzen zum Sieg gratulieren. Auch die zweitbeste Spielerin der Liga trägt das Trikot der Bönener. Neuzugang Stefanie Burgdorf erspielte sich gleich in ihrem ersten Jahr in Bönen eine überzeugende 16:3-Bilanz. Gemeinsam mit Diekel bildet sie nicht nur das beste obere Paarkreuz der Liga, sondern auch das beste Doppel. Von Beginn an harmonierten beide gut miteinander und blieben in neun Spielen ungeschlagen.

Ähnlich stark agierten Johanna Bambach und Malina Elfert am unteren Paarkreuz. Beide haben lediglich jeweils vier Niederlagen zu verbuchen. Bambach erspielte sich eine 12:4-, Elfert eine 9:4-Bilanz. Im gemeinsamen Doppel gewannen sie zwei Drittel ihrer Spiele (6:3) und sorgten so häufig für einen guten 2:0-Start der Bönenerinnen. „Hin und wieder hatten wir auch Glück. So ist Lage ohne Spitzenspielerin angetreten und auch Hiltrup und Bergheim haben nicht in Bestbesetzung gegen uns gespielt. Aber wir wollten nach dem Abstieg letztes Jahr wieder zurück auf die Siegerstraße und das ist uns mehr als deutlich gelungen“, zeigt sich Mannschaftsführerin Viktoria Diekel zufrieden.

Die Rolle der Gejagden

In der Rückrunde ist sie mit ihren Mannschaftskolleginnen nun in der Rolle der Gejagten. Allerdings haben sie bereits vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten SV Spexard und fünf Punkte jeweils auf den TTV GW Daseburg und SV Bergheim. Was nach einer komfortablen Ausgangssituation aussieht, birgt jedoch auch Gefahren in sich. Denn erreicht haben die Tischtennisfreundinnen noch gar nichts. „Von der Herbstmeisterschaft können wir uns letztlich gar nichts kaufen. Was zählt ist die Tabelle nach der Rückrunde“, fordert Diekel weiterhin eine konzentrierte Leistung. Die Meisterschaftsentscheidung könnte früh fallen. Bereits zum Rückrundenauftakt empfangen die TTF den SV Spexard, Anfang Februar reisen sie nach Bergheim – beide Male mit dem Ziel den mit der Meisterschaft verbundenen Aufstieg möglichst frühzeitig in die sprichwörtlichen trockenen Tücher zu legen. Sollten sie weiterhin so dominant auftreten, ist dies in der Tat lediglich eine Frage der Zeit.

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