TuS-Damen voller Selbstvertrauen ins Spitzenspiel

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TuS-Trainer Jochen Schönsee muss seine Schützlinge auf den stärksten Liga-Konkurrenten Jahn Dortmund richtig einstellen.

Bönen - Ein letzter Test soll die TuS-Damen auf das absolute Spitzenspiel in der Landesliga vorbereiten. Gestern Abend spielten die Bönener Volleyballerinnen gegen den Lüner SV (nach Redaktionsschluss), am Samstag können sie einen Riesenschritt Richtung Wiederaufstieg in die Verbandsliga machen.

In der Halle der Grundschule Brechten (Evinger Straße 600) trifft der Spitzenreiter im zweiten Spiel des Tages gegen 17.30 Uhr auf den einzigen verbliebenen Verfolger, den TV Jahn Dortmund. Ein Sieg, und die TuS-Damen können sich zumindest schon einmal Gedanken über die Sektmarke machen, mit der sie die Meisterschaft feiern wollen.

Drei Punkte liegen die Bönenerinnen vor dem Kontrahenten. „Wir sind hochmotiviert und wollen auf jeden Fall gewinnen, egal ob wir einen Vorsprung haben oder nicht“, sagt Sabrina Schlensog und spricht von einer guten Stimmung im Team. „Wir freuen uns drauf“, gehen die TuS-Spielerinnen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Kein Wunder bei zwölf Siegen in zwölf Partien – darunter der 3:0-Hinspielerfolg gegen Jahn.

Ein Selbstläufer wird das Duell um den Titel aber natürlich nicht. „Dortmund ist eine sehr, sehr abwehrstarke Mannschaft“, sagt Schlensog und fordert von ihren Teamkolleginnen ein ebenso schnelles und variables wie konzentriertes und präzises Spiel: „Damit wir direkt den Punkt machen können.“

Seit dem letzten Pflichtspiel vor drei Wochen lief aber nicht alles rund. Die Trainingsbeteiligung war krankheitsbedingt nicht ganz so gut. So fielen zuletzt Lisa Maruhn, Jana Menger und Sarah Goetz aus. Bei ihnen besteht aber allesamt gute Hoffnung, dass sie am Samstag dabei sind. Die gibt es bei Doreen Scharwey nicht, die verletzt ausfällt. Dafür wird Sabrina Keil nach ihrer Knie-Verletzung erstmals wieder auf dem Spielbericht stehen. „Sie hat einen guten Eindruck im Training gemacht. Das sieht ganz gut aus“, freut sich Schlensog auf das Comeback.

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