Tennis

Nur drei RW-Teams verzichten auf die Sommerrunde

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Ute Bresser und die Damen 55 wollen nur Freundschaftsspiele bestreiten.

Mit acht Tennis-Mannschaft wird der TV Rot-Weiß Bönen  in die sogenannte Übergangssaison im Tennis gehen.

Bönen - Am 8. Juni soll im Westfälischen Tennisverband die so genannte Übergangssaison beginnen. Die Teilnahme daran ist freiwillig. Bis vorgestern mussten sich die Mannschaften erklären, ob sie in die Meisterschaft starten oder eben nicht. Die zurückgezogene Meldung für die Sommerrunde kostet die Hälfte der Nenngebühr, hat ansonsten aber keine Konsequenzen, Absteiger wird es keine geben. Auch in der kommenden Saison werden die Teams in dieselbe Liga eingruppiert.

 Nur drei Teams des TV Rot-Weiß Bönen verzichten auf die Sommerrunde, darunter die am höchsten spielende Damen 55 in der Westfalenliga. Verzichten werden die 2. Herren 30 (Kreisliga) sowie die 2. Herren 40, die beide in der Kreisklasse angetreten wären. Außerdem stand beim Bönener Tennisverein noch erstmals eine Damen 40 II in den Startlöchern. Die Meldung des Teams in der untersten Liga zog Sportwartin Sarah Crämer ebenfalls zurück.

 „Sonst sind alle dabei“, blickt sie auf die stattliche Meldeliste des Vereins. Acht Mannschaften werden in die Spielzeit gehen. Wann der Aufschlag tatsächlich erfolgt? Das wird sich Ende Mai zeigen. Dann sollen die Spielpläne veröffentlicht werden. Immerhin muss sich der Verband einen Überblick verschaffen, wieviel Mannschaften pro Liga aussetzen werden, Gruppen eventuell zusammenfassen. 

Entspannte Findungsphase

Die Findungsphase der Teams in der ersten Trainingswoche nach der Coronaauszeit sei entspannt gewesen, die Vereinsmitglieder waren offensichtlich auch gut informiert. „Rückfragen wegen der besonderen Modalitäten der Übergangssaison gab es keine“, so Crämer. Sie hätte eine lange Mail an die Vereinsmitglieder geschrieben, die Regelungen explizit erklärt. 

Der Verband gibt den Vereinen und deren Mannschaften mehr Freiheiten als normal, zum einen was die Verlegung von Partien betrifft. Die Saison soll aber bis zum 27. September abgeschlossen sein. Zum zweiten können Spieler einer zurückgezogenen Mannschaft in andere Teams des Vereins egal welcher Altersklasse integriert werden. „Franco Grams aus der Herren 30 II wird in die Herren gehen, Nicole Havers in die Damen 30“, sagt Crämer. 

"Den Zirkus nicht mitmachen"

„Diesen Zirkus machen wir nicht mit“, erklärt Mannschaftssprecherin Ute Bresser zum Verzicht ihrer Damen 55. Es sei nicht in erster Linie das Risiko gewesen, dass sie abschreckt hätte, sondern der Aufwand. „Es muss ja jede selber fahren“, sagt Bresser. Das Gemeinschaftsgefühl ginge ein Stück weit flöten. „Wir werden im August, September Freundschaftsspiele machen“, stellt sie eine Alternative zur Westfalenliga. „Wir werden uns auf die Winterrunde konzentrieren.“

 Für die Jugend des Vereins trainiert zwar schon fleißig, doch der Meldeschluss für die Mannschaften ist erst im Juni, im Zeitraum vom 1. bis zum 12. muss reagiert werden. „Die Teams sind noch in der Findungsphase“, sagt TV-Trainer Peter Haukamp. Es ist auch eine schwierige Entscheidung. Eine noch schwierigere als bei den Erwachsenen, da die minderjährigen Sportler ebenfalls nur getrennt zum Spielort anreisen dürfen, also auf den Fahrdienst der Eltern angewiesen sind. 

Es starten in der Sommerrunde: Damen (4er, Kreisklasse), Damen 30 (Bezirksliga), Damen 40 (4er, Kreisliga), Herren (Kreisliga), Herren 30 (Ruhr-Lippe-Liga), Herren 40 (Kreisliga), Herren 50 (Ruhr-Lippe-Liga), Herren 65 (Bezirksliga).

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