Bönener SpVg studiert intensiv die Laufwege

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Axel Maurischat stellt seine Mannschaft neu ein.

BÖNEN -  Seit einer Woche befindet sich Fußball-Bezirksligist SpVg Bönen wieder im Training, seit Samstag Nachmittag auch offiziell. Eigentlich legten die Bönener aber gar keine Pause ein. „Wir werden durchtrainieren!“, hatte das Führungspersonal des Vereins um den Vorsitzenden Peter Hahnemann, „Unterstützer“ Hansi Sack und Trainer Axel Maurischat angesichts des sportlich miesen Jahresabschlusses auf einem Abstiegsplatz gesagt.

Und das taten die Bönener. „Im Augenblick ist die Trainingsbeteiligung auch gut“, bemerkte Maurischat. Die Meisterschaftspause bringt schließlich Entzugserscheinungen mit sich. Langweiliges Konditionstraining über Waldläufe und Ähnliches lässt der Coach denn auch außen vor. „Wichtig ist ja, zum Spaß am Spiel zurückzufinden“, meint Maurischat, „und Kondition bekommt man schließlich auch bei Übungen mit Ball.“

Momentan trainieren die Fußballer dienstags, donnerstags, freitags – und dazu noch sonntags, wenn kein Testspiel ist. „Da ist die Chance hoch, dass alle da sind“, erklärt Maurischat, „wir haben ja viele Schichtdienstler, Neuzugang Gerrit Wiff studiert unter der Woche in Köln.“

Das Hauptaugenmerk richtet der Übungsleiter auf die Einstudierung von Laufwegen. Das betrifft nicht nur die Neuzugänge. Neben Allrounder Wiff, der zuletzt bei der zweiten von Alemannia Aachen spielte, kamen der „Sechser“ Jörn Holtmann aus Rünthe und Stürmer Sedat Cakir (IG Bönen).

„Wir konnten ja schon in der Hinrunde selten komplett, geschweige denn mit demselben Personal trainieren.“ Taktische Maßnahmen wie das Zustellen stehen im Pflichtenheft des Trainers. „Wir haben immer noch das Ziel Klassenerhalt vor Augen. Und noch ist alles drin“, sagt Maurischat zurecht. Der Abstand zu den punktgleichen Sassendorfern auf dem ersten Nichtabstiegsplatz beträgt acht Tore. - ml

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