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Zustand der Hallen macht Sportvereinen Sorgen

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Von: Markus Liesegang

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Neun Vereinsvertreter waren der Einladung der SPD zum Sportdialog am Rehbusch gefolgt.
Neun Vereinsvertreter waren der Einladung der SPD zum Sportdialog am Rehbusch gefolgt. © Markus Liesegang

Die Bönener SPD ließ am Freitag den Sportdialog wiederaufleben. „Das haben wir früher ja regelmäßig gemacht“, erinnerte Fraktionschef Dirk Lampersbach. Ratsfrau Deniz Werth nutzte den Abend im Vereinsheim der SpVg Bönen am Rehbusch dazu, sich als neue stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Familie, Sport und Kultur vorzustellen.

Bönen – Der Status quo nach Corona war Thema der erschienenen Vertreter von neun Bönener Vereinen. Übergewicht und Koordinationsschwierigkeiten seien in Teilen der Jugend des VfK Nordbögge zu beobachten gewesen, machte Jugendobmann Robert Hietkamp deutlich. Er beklagte auch, dass zwar genügend Kinder wieder da seien, die Trainer aber nicht mehr. Mangel an Übungsleitern beklagten auch DLRG-Vorsitzender Kay Pieper, IG-Geschäftsführer Peter Thiemann sowie TuS-Kassierer Uwe Manz. Es falle schwer, vor allem die älteren Übungsleiter zu motivieren, nach anderthalb Jahren Stillstand zurückzukehren.

Und wenn ja, in welche Halle, nutzte Manz die Chance, auf das größte Dilemma des Vereins hinzuweisen: Die durch den Wasserschaden weiterhin nicht nutzbare Goethehalle. „Ich glaube nicht an eine Wiederöffnung Ende Oktober“, sagte er, „die Trockner laufen wieder, das Wasser wohl auch.“ Bauarbeiter und Material würden offensichtlich auch fehlen. „Wir wissen nicht, wie es weitergeht“, erklärte Manz, die versprochene „Kommunikation“ durch die Bönener Verwaltung sei nicht vorhanden. „Ein Update zur aktuellen Lage wäre schön.“

Legionellen in der Dusche, aber nicht im Waschbecken?

Manz wies zudem daraufhin, dass die Hellweghalle, in die die Ringer umgezogen seien, ebenfalls marode sei. „Die Duschen sind wegen Legionellenbefall gesperrt, die Waschbecken zum Beispiel aber nicht. Ist das Wasser, was dort fließt nicht mit Legionellen befallen?“, wunderte sich der TuS-Abteilungsleiter.

Er glaube auch nicht, dass die Halle Ende Oktober wieder öffne, meinte Gemeindesportverbandsvorsitzender Dirk Presch. „Es ist eine traurige Situation“, bezog er sich auf den stockenden Informationsfluss bezüglich der Sporthallen. Jens Topel, Kassierer der Tischtennisfreunde, rückte dann auch noch die Pestalozzihalle in den Blickpunkt. „Wir haben auch einen Rohrbruch“, verkündete er. „Ich hoffe, dass die Halle aufbleibt, der Meisterschaftsbetrieb hat gerade begonnen.“

Eine gute Idee in Sachen Mitgliederwerbung hatte der Vertreter des Schachvereins. „Man könnte bei der Einschulung ja eine Liste der Bönener Vereine verteilen, den Schülern vielleicht auch Schnuppergutscheine mitgeben“, erklärte Spielleiter Gernot Medger. Ein Vorschlag, den Presch gerne aufnahm.

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