SpVg will es den Kritikern zeigen

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Trotz der Niederlage war das Pokalspiel gegen Mühlhausen für Ismail Oturak (rechts) und die SpVg Bönen eine gute Generalprobe.

BÖNEN - Am Rehbusch können sie den Startschuss in die neue Saison kaum erwarten. „Die Vorfreude ist groß. Ich freue mich auf das Abenteuer Bezirksliga“, sagt Trainer Axel Maurischat. Erster Gast ist am Sonntag um 15 Uhr Mitaufsteiger VfL Sassenberg.

Viele sehen in der SpVg einen Abstiegskandidaten. Die Mannschaft und das Umfeld strotzen hingegen vor Selbstvertrauen. „Wir wollen den Kritikern zeigen, dass wir es verdient haben, in der Bezirksliga zu spielen“, sagt Maurischat. Und jetzt ist endlich die Gelegenheit dazu.

Mit Sassenberg, dem Team aus dem Nordosten des Kreises Warendorf, treffen die Bönener wohl gleich auf die größte Unbekannte in der Bezirksliga 7. Maurischat hat kaum Informationen über den Gegner, der mit einer nahezu unveränderten Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr ins Rennen geht und den Kader vorwiegend mit Eigengewächsen aufgefüllt hat. Dafür ist Trainer Daniel Strotmann neu im Amt. Der hält seine Offensive, die in der vergangenen Saison 103 Tore in 29 Spielen erzielte, für absolut ligatauglich, wollte in der Vorbereitung die Defensive stärken.

Ob es etwas gebracht hat, wird der Sonntag zeigen. Denn auch die Bönener zeigten sich im Vorjahr treffsicher, netzten sogar 116 Mal ein. Und noch eine Sache haben beide Teams gemeinsam: Wie die SpVg musste auch der VfL für den Aufstieg nachsitzen. Der Meister der Kreisliga A Warendorf verlor sogar zunächst gegen den Kreisrivalen aus Münster, den 1. FC Gievenbeck II, mit 1:3, setzte sich dann aber gegen die SpVg Oelde mit 3:2 und 4:0 durch.

„Wir spielen zuhause und wollen uns gut präsentieren“, lässt Maurischat jedoch keinen Zweifel daran, dass er die Partie gewinnen will. Da passt es gut, dass sich die am vergangenen Sonntag beim Pokalspiel gegen den Landesligisten SSV Mühlhausen noch angespannte Personallage wieder besser darstellt. Niclas Arenz, Dominik Sorge, Malik Öncül, David Gözütok und Niklas Ling stehen dem Coach wieder zur Verfügung, der lediglich auf den verletzten Kevin Scheibke und den gelb-rot-gesperrten Ramazan Dincer verzichten muss.

Das Pokalspiel war für Maurischat eine gute Generalprobe, in dem seine Akteure sehen konnten, worauf es künftig ankommt. „Die Geschwindigkeit ist ganz anders. Wir müssen viel schneller umschalten“, mahnt der Trainer vor dem Auftakt: „In der Kreisliga haben wir oft das 0:1 kassiert und sind dann zurückgekommen und haben das Spiel gedreht. Das wird uns in der Bezirksliga nicht gelingen.“ - bob

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