Bönener Ringer Bouzayani holt den Titel

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Fabian Kos (hinten), hier mit den Kollegen Christian Alewelt, Devid Stabel und Matthäus Strzalka wurde Vizemeister.

Bönen - Weitaus erfolgreicher als die im freien Stil verlief die Teilnahme der TuS-Ringer an den Westfalenmeisterschaften im klassischen, griechisch-römischen Stil. Die Bönener brachten mit Jassim Bouzayani einen Meister mit zurück in die Gemeinde.

Bouzayani hat seinen Trainingsrückstand offensichtlich aufgeholt. Der B-Jugendliche hatte zwar bei den von Jahn Marten ausgerichteten Titelkämpfen nur einen Ggener in der Gewichtsklasse bis 38 kg. Dennoch überzeugte er seinen Trainerstab wie die Woche zuvor schon in Hohenlimburg. Gegner Niklas Schinner vom KSV Witten gab nach 0:5-Punkterückstand auf.

Keinen guten Tag erwischte Christian Alewelt in der Sporthalle Kirchlinde. Der 54-Kiloringer unterlag in allen drei Kämpfen, in denen er antrat und wurde Vierter der Konkurrenz.

Die jüngeren Ringer waren dann am Sonntag an der Reihe. Bei den D-Jugendlichen stellte die TuS Bönen mit Fatih Cetin (32 kg) nur einen Ringer, im Wettbewerb der C-Junioren mit Devid Stabel (31 kg), Matthäus Strzalka (38 kg) und Fabian Kos (62 kg) drei.

Sehr gut verlief der Wettkampf diesmal für Fabian Kos. Während er bei den Freistil-Meisterschaften noch kampflos zum Westfalenmeister gekürt worden war, konnte er in Dortmund auf der Matte zeigen, das er mithalten kann. Kos schulterte Valentin Schmedtkord nach 5:2 Punkten im ersten Kampf, unterlag dem technisch überlegenen Wittener Leon Suslin im Finale allerdings auf Schulter.

Der C-Jugendliche Devid Stabel erwischte ebenfalls einen guten Start, schlug Elias Both von Gastgeber Marten technisch überlegen 11:0. Im zweiten Kampf unterlag er allerdings Calvin Diester (Lünen-Süd) auf Schulter, anschließend Wittens Maximilian Nowicki mit 2:12 technisch unterlegen.

Matthäus Strzalka hinterließ wie schon im freien Stil auch in seiner Paradedisziplin Griechisch-Römisch keinen guten Eindruck. In der Gewichtsklasse bis 38 kg ging er bei zwei Niederlagen zwar auch zweimal als Sieger von der Matte. Es war aber mehr drin – auf sein Trainerteam wirkte der C-Junior unkonzentriert. Strzalka unterliefen zudem taktische Fehler. Nach zwei Auftaktsiegen gegen Mehdi Ibragimov (Essen, auf Schulter) und dessen Vereinskameraden Burak Emin Salviz (11:1, technisch überlegen), unterlag der Bönener den beiden Wittenern Vatan Ülger und Gregor Eigenbrodt auf Schulter. Fatih Cetin wurde nach zwei Schultersiegen gegen Genevieve Meisner (Gütersloh) und den Wittener Carlo Kubigsteltig sowie einem technisch überlegenen Sieg über Thomas Lagoda (Essen) Vizemeister hinter Sam Schneider (Gütersloh).

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