TTF mit neuem Selbstverständnis nach Uerdingen

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Jaroslaw Werner gibt in Uerdingen sein Saisondebüt für Bönen als Ersatz für Nils Maiworm.

Bönen - Vor einer Woche sah die Welt für die TTF Bönen noch finster aus: Der Tischtennis-Regionalligist war in den ersten drei Saisonspielen überraschend punktlos geblieben. In der Tabelle war Bönen damit auf den Abstiegsrängen angekommen. Doch es gelang ihnen, mit zwei Siegen eine Wendung herbeizuführen. Die Erfolgsserie soll bereits heute im Gastspiel beim SC Bayer Uerdingen (19.30 Uhr) ausgebaut werden.

Mit Siegen gegen die TG Langenselbold (9:6) und den ASV Einigkeit Süchteln (9:2) schafften die TTFler am vergangenen WE den Befreiungsschlag. Das neu gewonnene Selbstvertrauen soll die Bönener durch das Spiel in Krefeld tragen.

„Wir gehen jetzt sicherlich mit einem anderen Selbstverständnis an unsere Aufgaben“, sagt Bönens Mannschaftsführer Andreas Rosenhövel. Denn vor dem vergangenen Wochenende und nach drei Niederlagen in Serie war für die Bönener gar nichts mehr selbstverständlich gewesen. Deshalb ergibt sich die Zielsetzung für die Partie in Krefeld beinahe von alleine: „Wir sind von der Papierform her favorisiert. Dementsprechend ist es auch unser Anspruch, gegen Uerdingen beide Punkte mitzunehmen“, sagt Rosenhövel.

Doch die Sache mit den eingeplanten Siegen hat für Bönen in diesem Spieljahr einen Haken: Bereits zum Saisonstart gegen die TTG RG Porz waren die TTFler als glasklarer Favorit gestartet – und verloren. „Das sollte uns eine Lehre sein“, so Rosenhövel. Denn ähnlich wie Porz gehört auch Uerdingen zu den großen Anwärtern auf den direkten Abstieg aus der Regionalliga. „Damit zählen sie für uns auch zu den Teams, die wir hinter uns lassen möchten“, sagt Rosenhövel.

Der langjährige Bönener Rivale hat vor der Saison personellen Aderlass hinnehmen müssen: Nicht nur Spitzenmann Robin Malessa verließ den SC, sondern auch die Leistungsträger Thomas Schettki und Franco Loggia. „Bisher spielt Uerdingen aber dennoch eine ordentliche Runde“, sagt Rosenhövel. Was auch daran liegt, dass Bayer in Freitag, Daun und Erkis drei ehemalige SC-Spieler zurück ins Team holte.

„Wir müssen vor allem schauen, dass wir wieder gut in den Doppeln spielen und in allen Paarkreuzen konstant den Druck hochhalten“, will Rosenhövel an die Leistungen vom vergangenen Wochenende anknüpfen. Ein Problem aber haben die Gäste: Sie werden auf Youngster Nils Maiworm verzichten müssen, für den Jaroslaw Werner einspringt. - WA

TTF: C. Waltemode, Berkenkamp, Lüke, Schneuing, Rosenhövel, Werner

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