Remis hilft im Bönener Ortsderby keinem weiter

+
Im Hinspiel kam die IG in den meisten Situationen gegen die SpVg zu spät. Hier gelingt Niclas Arenz ein Torschuss.

BÖNEN -  Die Ausgangslage ähnelt sich. Vor dem Bönener Ortsderby zwischen der IG und der SpVg am Sonntag um 17.30 Uhr am Schulzentrum haben die beiden Fußball-A-Ligisten vier Punkte Abstand zum nächsten Kontrahenten.

„Es ist ein Spitzenspiel, einmal nach unten und einmal nach oben. Keinem hilft ein Unentschieden weiter“, fasst daher IG-Coach Ayhan Sezer zusammen. Denn sein Team will als Schlusslicht den Rückstand auf den Vorletzten TIU Rünthe verkürzen, während Liga-Primus SpVg den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Pelkum wahren möchte.

„Toi, toi, toi: Wir haben diesmal bislang nicht gepatzt. In der letzten Saison hat es deswegen nicht geklappt“, will sich Gäste-Trainer Axel Maurischat auf dem bisher Erreichten nicht ausruhen. Die Aufgabe am Schulzentrum bezeichnet er daher nur auf dem Papier als leicht. „Das und 6:0 im Hinspiel muss ganz schnell aus den Köpfen meiner Spieler verschwinden“, fordert er die richtige Einstellung ein. „Die IG hat sich seitdem verstärkt, und damals fehlten auch einige“, weiß Maurischat. Bei den Akteuren des Gastgebers ist die Pleite jedenfalls längst nicht vergessen. „Es ist definitiv so, dass zuhause Wiedergutmachung vor der Tür steht“, erklärt Sezer, der um die Schwere der Aufgabe gegen den Spitzenreiter weiß.

Maurischat sieht sein Team gut vorbereitet, schließlich trainiert sein Team derzeit auf Asche und bestritt auch das Testspiel beim TSC Kamen auf roten Untergrund. Personell kann die SpVg ebenfalls nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Thorsten Renk fällt mit einem Bänderriss im Knöchel wenigstens bis Ende des Monats aus. Dazu ist Daniel Sadrinna angeschlagen.

Ganz anders sieht die Sache bei der IG aus. Dort hofft Sezer noch, dass einige angeschlagene Akteure auflaufen können. Sener Yagci und Sedat Cekingen fallen länger aus. Daneben bangt der Trainer um Adem Batak (dicker Knöchel) sowie mit Mehmet Duman (Leiste), Ali Gökce (Wade) und Arman Kuba (Knöchel) um den Großteil seiner Abwehr. „Da muss ich wieder rotieren“, beklagt Sezer.

Der IG-Coach ist dabei zunächst einmal auf Sicherung des eigenen Tores bedacht. Er wäre daher, wenn am Ende ein Punktgewinn herausspringt, zufrieden: „Wir dürfen eigentlich nicht verlieren, auch wenn die SpVg ein starker Gegner ist.“ - bob

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare