Bönener Michael Ruhe Zweiter beim Jahrhundertlauf

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Gefragt als Interviewpartner: Der Bönener Michael Ruhe (2. v. links). Neben ihm strahlt Sieger Andreas Beulertz.

BÖNEN -  Als Zweiter beendete der für die LG Olympia Dortmund startende Bönener Michael Ruhe den 15 km-Wettbewerb des so genannten Jahrhundertlauf um den Möhnesee. Der „Rund um Flierich“-Sieger 2013 durchlief in 51 Minuten und 23 Sekunden das Ziel, 36 Sekunden hinter dem Sieger Andreas Beulertz von der LG Hamm-Kamen-Holzwickede.

Sehr gut unterwegs beim Rennen über die kürzere Distanz von sechs Kilometern war der Lauffreund Jonas Deimann. Der Schüler benötigte 19 Minuten und 45 Sekunden für die Strecke. Das war Platz eins seiner Altersklasse Schüler A. Unter den 153 Finishern des Laufs, der durch ein hügeliges Waldstück auf der Südseite des Sees führte, belegte das Nachwuchstalent der Bönener Lauffreunde einen sehr guten neunten Rang.

Bilder vom Jahrhundertlauf in Bönen

Jahrhundertlauf am Möhnesee

Deimanns Vater Stefan (LF Bönen) wählte am Dienstagabend die lange Distanz. Start für den 15-Kilometerwettbewerb war, wie für den Lauf über sechs Kilometer, zwischen den beiden Türmen auf der Staumauer, die in diesem Jahr bekanntlich ihren 100. Geburtstag feiert.

Die Strecke führte anschließend den Uferweg entlang dem Seitenarm der Heve bis zum Torhaus, weiter über den Uferweg und die Delecker Brücke am Nordufer des Sees ins Ziel auf dem Sportplatz des SuS Günne zu Füßen der Staumauer.

Stefan Deimann, 313. der Gesamtwertung unter den 645 männlichen Startern, benötigte für die anspruchsvolle, weil durch zahlreiche Steigungen gekennzeichnete Strecke eine Stunde, 15 Minuten und 49 Sekunden. Das bedeutete für ihn Platz 42 in der Altersklassenwertung (AK 40). Deimann war damit auch schneller als Vereinskamerad Berthold Sommer, der nach 1:24,57 Stunden als 537. in den Zielkanal einlief (137. AK 45).

Erste ihrer Altersklasse (AK 60) wurde Gerlinde Püttmann. Die Bönenerin lief in den Farben der LG Hamm als 42. von 249 weiblichen Starterinnen ins Ziel. Püttmann benötigte 1:16,34 Stunden für die Strecke.

Für Ruhe war der Jahrhundertlauf der erste „richtige Wettkampf“ – er beendete eine Trainingspause erst vor zwei Wochen. Mit seiner Zeit war der Bönener zufrieden: „Es war eine sehr hügelige und windanfällige Strecke“, erklärte Ruhe nach einer guten Kilometerzeit von 3 Minuten 25 Sekunden. Der Bönener war auch mit der Veranstaltung an sich sehr zufrieden. „Die Organsiation war einwandfrei. Zudem war es wirklich ein Erlebnis nach Start auf der Staumauer durch diese phantastische Naturkulisse der Möhnetalsperre zu laufen. Auch das Publikum war trotz der wenig sommerlichen 14 Grad prima drauf.“

Nur einmal in 100 Jahren fände so ein Lauf statt, warben die Veranstalter im Vorfeld mit Blick auf den Titel und Anlass des Volkslaufs. Sie taten dies mit so großem Erfolg, dass die aus Sicherheitsgründen auf 1500 Athleten beschränkte Gesamtteilnehmerzahl frühzeitig erreicht wurde. Nachmeldungen waren so am Dienstagnachmittag nicht mehr möglich. - ml

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