TuS-Damen mit Respekt ins Derby gegen Oberaden

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TuS-Neuzugang Jana Menger und Bönens Trainer Jochen Schönsee blicken erwartungsvoll dem nächsten Gegner Oberaden entgegen.

Bönen -  Nur zu gerne wollen die Bönener Volleyballerinnen im zweiten Saisonspiel nach dem Abstieg in die Landesliga den zweiten Sieg einfahren. Das Problem: Mit dem SuS Oberaden treffen sie am Samstag (ca. 17 Uhr in Dortmund-Huckarde) auf einen Gegner, „den wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, sagt TuS-Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog.

Zwei Jahre liegen die letzten Duelle mit dem Kreisrivalen zurück. Und damals waren es sehr knappe Partien, die sich beide Teams lieferten: Bönen gewann zunächst 3:2 und verlor in der Rückrunde mit 1:3. Vor zwei Wochen traf Oberaden in Bönen auf Sorpesee III und verdiente sich erneut den Respekt der zuschauenden TuS-Damen. Zwar hieß es am Ende 3:2 für die Sauerländerinnen, doch der SuS kämpfte sich nach 0:2-Satzrückstand zurück und unterlag im Tiebreak unglücklich mit 13:15. „Oberaden hat eine gute Moral gezeigt und viel Druck mit den Aufschlägen gemacht. Und im Derby werden die richtig Bock haben“, sagt Schlensog. Zugleich weist sie darauf hin, dass Bönen nur mit einer guten Annahme gegen den SuS bestehen kann.

Grundsätzlich wollen die TuS-Damen am Aufrechthalten der Konzentration arbeiten. Zum Auftakt gegen Hasperbach (3:1) ging die im zweiten Durchgang nämlich vorübergehend flöten. „Das müssen wir lernen, auch unabhängig davon gegen wen wir spielen“, betont Schlensog. Trainer Jochen Schönsee nutzte zudem die spielfreie Zeit, um weiter an der Abwehrarbeit zu feilen. „Es wird besser, aber da geht noch mehr“, sagt Schlensog. Am Sonntag steht außer den Langzeitfehlenden einzig Lisa Maruhn aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung.

Bezirksliga: TuS Bönen II – VV Schwerte III (Samstag 15 Uhr/Goethehalle).

In der neuen Liga bekommt es der Aufsteiger aus Bönen gleich mit einem Titelanwärter zu tun. „Schwerte hat große Spielerinnen, und ich habe gehört, dass die jetzt auch schlagen können“, sagt Trainer Detlef Buhl. Technisch sind die jungen Damen vom Landesleistungszentrum sowieso über jeden Zweifel erhaben. Viele VV-Spielerinnen kennt Bönen noch von Aufeinandertreffen in der Bezirksklasse, nur waren die Gegnerinnen da noch etwas jünger.

Um gegen den Favoriten bestehen zu können, mahnt er sein eigenes Team zu konzentriertem Spiel: „Die Eigenfehlerquote muss extrem niedrig sein.“ Gleichzeitig fordert der Trainer auch eine mutige Spielweise. Denn seiner Meinung nach kann die TuS im Angriff mit Schwerte mithalten. „Wichtig ist, wie wir die Bälle da hin kommen“, sagt Buhl und richtet den Blick auf die Annahme und die Feldabwehr. Ergo: Bönen muss in allen Bereichen ans Maximum gehen, um den Gegner Paroli bieten zu können. Vor zwei Wochen zum Liga-Auftakt gestattete Schwerte dem Lüner SV II nur 15 Punkte in drei Sätzen.

Buhl muss auf Julia Dunkel verzichten, die als Trainerin mit ihrer Mannschaft ein Spiel hat. Außerdem ist der Einsatz der zuletzt kranken Kim Lengner fraglich.

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