IG-Coach Cerci kontrolliert Laufplan

VfK-Jugend zurück auf den Platz / Aber Passen allein macht Fußballer nicht glücklich.

Im ersten VfK-Training der E1-Junioren wird nur gespielt.
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Im ersten VfK-Training der E1-Junioren wird nur gespielt.

Ab Montag ist Sport unter freiem Himmel eingeschränkt wieder möglich. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW, formuliert am 5. März, lässt dabei allerdings den Inzidenzwert außen vor. Die Bönener Fußball-Trainer reagieren unterschiedlich darauf. An der Feuerwache rollte beim Nachwuchs schon der Ball.

Bönen – Ab Montag ist Sport unter freiem Himmel eingeschränkt wieder möglich. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW, formuliert am 5. März, lässt dabei allerdings den Inzidenzwert außen vor. Es gilt, dass „höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes, die Ausbildung im Einzelunterricht mit Mindestabstand von fünf Metern, sowie der Sport von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren wieder erlaubt ist. Das bedeutet, dass für Fußball-Senioren ein Trainingsbetrieb unmöglich ist, für die Juniorenmannschaften bis zur C hingegen schon.

Trotzdem wecken die anstehenden Lockerungen die ambitionierten Fußballer der IG Bönen aus dem Winterschlaf. „Ich verteile ab Montag Trainingspläne mit individuellen Laufeinheiten“, sagt Trainer Ferhat Cerci, „die Ausführung werde ich auch kontrollieren.“ Weitergehendes sei vor dem 22. März, wenn denn dann die Inzidenzzahlen passend sind, ja sowieso nicht möglich. „Am Körper und an der Fitness arbeiten, ist aber auch wichtig“, betont der IG-Coach.

Blick geht zum 22. März

Kollege Tayfun Basyigit will noch nicht beginnen. „Es laufen viele, inzwischen auch wieder zusammen“, sagt der Trainer des Kreisligisten SpVg Bönen. „Aber so ein hin-und herpassen mit Abstand bringt doch gar nichts. Und auch bestimmte Passübungen sind doch gar nicht möglich“, will er den Rehbusch weiter ruhen lassen. „Wir werden abwarten, bis sich wirklich entscheidend etwas ändert“, hat Basyigit den 22. März im Blick. Dann soll Kontaktsport außen bei Inzidenz unter 50 wieder uneingeschränkt möglich werden.

„Die Jungs und ich würden gerne anfangen“, betont Ralf Thiemann, verantwortlich für die zweite Mannschaft des Klubs. „Ich habe aber noch nichts vom Verein gehört.“ Der Sport liege brach, sagt Peter Hahnemann, Vorsitzender der SpVg Bönen. „Wir warten auf ein Zeichen der Gemeinde, die Plätze wieder freizugeben. Das Hygienekonzept müsste ja noch passen.“

Der zuständige Fachbereichsleiter Jörg-Andreas Otte schreibt dazu: „Die Sportplätze in Bönen werden nicht generell freigegeben. Soweit Sportvereine nachvollziehbar darlegen, dass die Regelungen der Coronaschutzverordnung eingehalten werden können, wird im Einzelfall einer Nutzung im Rahmen der bisherigen Belegungszeiten zugestimmt.“

„Die Mannschaft brennt“

Pessimistisch ist Thorsten Müller, Trainer des B-Ligisten TVG Flierich-Lenningsen, mit Blick auf den 22. März. „Wir starten wieder, sobald es möglich ist, also voraussichtlich Anfang April. Eine Testung, mit der ein Training bei einer Inzidenz über 50 ab dem 22. März wieder möglich wäre, lehnt er ab. „Ich denke, dass es wesentlich sinnvollere Bereiche gibt, diese Testkapazitäten zu nutzen.“

Lars Lenser will zurück auf den Platz: „Die Mannschaft brennt darauf, wieder auf den Platz gehen zu dürfen. Ob mit Abstand oder ohne ist im Moment eher nebensächlich. Sie wollen sich einfach treffen, wenn das denn in kleinen Gruppen wieder möglich ist.“ Das wird aber vor dem 22. März nicht der Fall sein.

Die Jugend des VfK Nordbögge steht seit gestern wieder auf dem Platz. „Ab Montag trainieren bei uns wieder die Kinder bis 14 Jahre, also die Minis bis zur C-Jugend“, erklärt Vereinsvorsitzender Thorsten Würz. Das Hygienekonzept liege der Gemeinde vor, es dürften aber nur die Kinder auf die Anlage. „Eltern müssen draußen bleiben.“ SpVg Bönen und der TVG haben aktuell keine Jungjunioren im Verein.

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