Fußball

Bönener Derbytage in der Kreisliga B

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Zwei Derbys hintereinander warten auf die SpVg-Reserve um Daniel Bednarek (links).

Zwei Wochen ist das erste Derby auf Bönener Boden in der Fußball-Kreisliga B her. Jetzt steht das nächste Duell an.

Bönen - Gastgeber TVG Flierich-Lenningsen gewann am Butterwinkel gegen den VfK Nordbögge glücklich mit 4:3. Das zweite Ortsduell in dieser Saison findet am Sonntag ebenfalls am Butterwinkel statt. Diesmal empfangen die Fliericher Germanen die SpVg Bönen II. Und die ist eine Woche später Gastgeber des letzten Hinrundenderbys. Dann gastiert am Rehbusch der VfK Nordbögge.

„Nordbögge bekommt unseren Gegner einen Spieltag später“, erklärt Flierichs Mittelfeldmann Fabian Henkel den diesjährigen Spielplan. Im vergangenen Jahr war es sein Team, das zwei Derbys hintereinander spielte. Das erste gewannen die Fliericher in Nordbögge mit 5:4, das zweite eine Woche darauf verloren sie gegen Bönen auf eigenem Geläuf mit 0:1. Die Revanche folgte im Rückspiel am Rehbusch. Die Germanen siegten durch ein Tor von Lukas Kurz und einen Hattrick von Gillian Daude mit 4:0. „Da ging es aber für uns um nichts mehr“, erinnert sich Bönens Allrounder Daniel Bednarek.

Beide Spieler sehen ihre Mannschaften in der Bringschuld. „Wir haben jetzt zweimal hintereinander unglücklich verloren“, sagt Bednarek nach den Pleiten des Tabellenelften beim SSV Hamm (1:3) und TuS 59 (4:5). „Da hat man gesehen, dass wir uns nicht mehr so leicht hängenlassen. Wir haben das 0:5 fast noch in ein Remis umgewandelt“, sieht er sein Team auf gutem Weg. Der Tabellenachte Flierich geht auch mit einer 1:5-Niederlage beim Tabellenführer SuS Kaiserau ins Derby.

SpVg-Reserve ist eine Derbymannschaft

Die SpVg Bönen ist eine Derbymannschaft: Zwei Siegen – auch Nordbögge schlugen die Bönener im Hinspiel mit 3:1 – und einem 1:1-Remis gegen den VfK steht nur eben jene Niederlage gegen Flierich gegenüber. Wobei der Sieg dem Umstand geschuldet war, dass das erste Spiel wegen Gewitters abgebrochen wurde. „Das war schon ein Aufreger. Wir hatten es ja eigentlich verloren“, so Bednarek, „aber die Neuansetzung dann gewonnen.“

Keine Frage. Das Derby am Sonntag wollen beide gewinnen. „Obwohl das gegen Nordbögge für uns das wichtigere ist, das ist schließlich eine erste Mannschaft. Ich habe uns gegen den VfK auch gar nicht so schlecht gesehen“, betont Henkel. „Aber egal, ob zweite oder dritte Mannschaft, ein Derby will man immer gewinnen.“ Schließlich gilt es, im Falle der Niederlage den Frotzeleien im Dorf zu entgehen. „Es ist anders als ein normales Spiel“, sagt auch Bednarek, „wir sind heiß.“ Geredet werde schon im Training unter der Woche über den Derbygegner, unter den Spielern und mehr als über die Kontrahenten aus Hamm.

„Es ist doch eine besondere Atmosphäre. Es sind mehr Leute am Platz“, erklärt Bednarek, „wir sind aufgeregter, da ist mehr Adrenalin im Spiel.“ Das seine Spielvereinigung gleich direkt hintereinander auf die Ortsrivalen trifft, findet der Bönener weniger prickelnd. „Wir hatten das, glaube ich, noch nie. Ich find es auch ein bisschen schade.“

Späte Ansetzungen für Bönener Duelle

Bednarek bringt einen anderen Aspekt ins Spiel. Die beiden Derbys der Hinrunde finden recht spät statt. Am Sonntag ist bereits der vorletzte Spieltag der Hinrunde, das Spiel der Bönener gegen Nordbögge der Abschluss der ersten Halbserie.

Das hat zur Folge, dass die Rückspiele auch spät in der Saison angesetzt sind. Dass das letzte Derby gegen den VfK möglicherweise unter Erfolgsdruck abläuft. „Vielleicht spielt dann da auch die Ligasituation mit rein, das macht die Sache schärfer“, befürchtet Bednarek. In der vergangenen Saison standen Nordbögge und die Bönener im Abstiegskampf. Nordbögge stieg bekanntlich sportlich sogar ab.

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