Fußball

Nach 1:5-Pleite: IG schaut wieder nach vorne

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Torhüter Ilker Durak genießt trotz seiner Patzer in Rheda weiter das Vertrauen seines Trainers.

Bönen – Die Aufstiegsträume der IG Bönen haben am vergangenen Wochenende einen Dämpfer erhalten. Mit 1:5 kam der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga beim FSC Rheda unter die Räder, stellte sich bei den Gegentoren lausig an. Bevor für die Bönener die wichtigen Wochen mit den Spielen gegen die direkten Konkurrenten losgehen, wäre ein Erfolgserlebnis also eine gute Sache.

„Wir hatten zu viele Totalausfälle und zu viele grobe Fehler“, sagt IG-Coach Trainer Ferhat Cerci: „Aber das war eine Warnung für die Jungs, dass nicht alles ein Selbstläufer wird.“ Auch der Trainer hinterfragte nach eigenen Angaben seine Entscheidungen.

Nach der Nachbesprechung am Montag ging der Blick jedoch wieder nach vorne. Denn der TuS Freckenhorst, der am Sonntag um 15 Uhr am Bönener Schulzentrum gastiert, werde seiner Mannschaft alles abverlangen. „Freckenhorst ist genauso gefährlich wie Rheda“, gibt Cerci auf den elften Tabellenplatz der Warendorfer nichts, die mit Pierre Jöcher (16 Treffer) einen der erfolgreichsten Stürmer der Liga in ihren Reihen haben. Den hatte die IG im Hinspiel im Griff, musste aber beim 1:0-Erfolg dennoch ein schweres Stück Arbeit verrichten.

Kämpferisch dagegenhalten

Cerci fordert, dass sein Team gegen den lauf- und zweikampfstarken Gegner kämpferisch dagegenhält, dabei das Spielerische jedoch nicht vernachlässigt. „Die Einstellung muss top sein“, so der Trainer.

Der Kader ist weiter bestens gefüllt. Tamer Saglam wird wohl wegen einer Erkältung passen. Tato Tsekvashvili soll nach seiner krankheitsbedingten Pause zunächst in der Zweiten Wettkampfpraxis sammeln. Im Tor wird trotz seiner Patzer der junge Ilker Durak stehen. „Ich habe ihm schon am Montag gesagt: Du wirst am Sonntag spielen“, so Cerci: „Ich bin kein Trainer, der nach einem schlechten Spiel Leute rausnimmt.“ Seine Aufstellung richte sich vorrangig nach Situation und Gegner.

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