TuS Bönen will Schmach tilgen

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Sabrina Keil (Foto) und ihre Libera-Kollegin Nadine Lindemann stehen für eine inzwischen stabile Annahme.

Bönen - Das Hinspiel in Oberaden verloren die TuS-Volleyballfrauen knapp mit 2:3. Ärgerlich: Sie selbst machten den Gegner durch unerklärliche Aussetzer stark. Diese "Schmach", gelte es am Samstag in eigener Goethehalle (15 Uhr) zu tilgen, meint Mannschaftssprecherin Stella Salaw. 

Die TuS-Volleyballdamen sind wieder in der Spur. Dem 3:0-Pflichtsieg über Bottrop ließen die Bönenerinnen ein 3:2 gegen den ärgsten Verfolger TV Datteln folgen. In den Augen von Trainer Michael Salaw hätte dieser Sieg auch drei statt der kassierten zwei Punkte bringen können. Den vierten Satz schenkten die TuS-Frauen am vergangenen Samstag nach deutlicher Führung noch her. Wegen einer „gewissen Überheblichkeit“, urteilte Michael Salaw.

Diese will er morgen gegen Oberaden sicher nicht sehen und seine Partnerin auch nicht: „Wir wollen die Schmach des Hinspiels tilgen“, fordert die pausierende Stellspielerin Stella Salaw. Sie war beim 2:3 Anfang November dabei. 13:15 unterlagen die Bönenerinnen im Tiebreak – nach eigentlich überlegenem Spiel. Die beiden siegreichen Sätze gingen immerhin deutlich mit 25:16 (1. Satz) und 25:14 (3.) an die TuS. „Es war viel Licht im Spiel, aber letztlich deutlich mehr Schatten“, so Stella Salaw.

Besserung in allen Mannschaftsteilen

„Wir haben sie stark werden lassen“, blickt die Mannschaftssprecherin auf das Gastspiel in Oberaden zurück, „hatten Probleme mit deren Angaben, da haben sie sehr viel Druck entwickelt.“ Im Vergleich der Situation, damals und heute, stellt Stella Salaw Besserung fest. „Unsere Annahme ist wesentlich stabiler geworden.“ Und besser: Trainer Michael Salaw entdeckte vor allem beim letzten Auftritt gegen Datteln Fortschritte in allen Bereichen. Seine Außenangreiferinnen Paula Marr und Nadine Wilmes bekamen ein Sonderlob. Beide stehen auch am Samstag (15 Uhr, Goethehalle) am Netz. Mittelangreiferin Alina Gubkov wird allerdings erneut passen müssen, da sie erkrankt ist.

„Wenn die Mädels ihre Leistung abrufen, und die Vorgaben des Trainer umsetzen, wird es klappen“, sagt Stella Salaw. Oberaden hätte keine Spielerin, die besonders herausrage, „auf die wir achten müssten.“ Eine Stimme aus dem Off warnt dann allerdings: „Ein Derby hat eigene Gesetze“, bemüht der Gatte der Mannschaftssprecherin, Trainer Michael Salaw, von der Coach eine Platitüde.

Oberaden ist inzwischen auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht. „Ich glaube, die hatten in letzter Zeit auch personelle Problem“, vermutet Stella Salaw. Der Gast ist mit 15 Punkten aber näher am „Oben“die Spitze markiert die TuS Bönen mit 24 Punkten, als am Tabellenende. Dort steht der TVK Wattenscheid mit vier Zählern. Gegen die Bochumer holte Oberaden am mit einem knappen 3:2 vergangenen Spieltag zwei Punkte.

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