TuS-Volleyballerinnen spielen immer stabiler

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Die TuS-Damen (von links Stella Greinke und Sabrina Keil) haben allen Grund zur Freude.

BÖNEN -  Vier Spieltage sind in der Volleyball-Verbandsliga absolviert. Und die Laune bei den Aufsteigerinnen der TuS Bönen ist bestens. Das liegt vor allem am vergangenen Wochenende, als die TuS-Damen zwei Siege einfuhren und ihre Bilanz ausglichen. „Der Klassenerhalt sollte realistisch sein. Platz sechs ist das Ziel, und das ist auch erreichbar“, sagt Trainer Michael Salaw. Momentan ist Bönen sogar Fünfter.

In den ersten beiden Spielen zahlte der Aufsteiger noch eine Menge Lehrgeld, wobei Werne (0:3) und Minden (1:3) starke Gegner waren und zurzeit auch ohne Niederlage die Tabelle anführen. Minden brachte die TuS sogar den bislang einzigen Satzverlust bei. Seitdem haben die Bönenerinnen sichtbar ihre Nervosität abgelegt. Das war schon gegen die Auswahl des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) am vergangenen Samstag und am Tag beim Heimerfolg gegen die Reserve des ASV Senden zu beobachten. Besonders der Premierensieg in der neuen Klasse hat spürbar den Druck genommen.

Dementsprechend kommt Salaw die Ferienpause ungelegen, zumal mit dem Kreisrivalen vom Lüner SV ein schlagbarer Gegner am kommenden Spieltag (am 19. Oktober) wartet. Der Trainer hat nach den ersten Niederlagen ein wenig an den Stellschrauben gedreht. Neben der Positionstreue in der Abwehr, die er immer wieder anmahnt, forderte er seine Schützlinge auf, bei den Angaben weniger Risiko einzugehen. „Sie sollen kontrolliert, aber trotzdem mit Druck aufschlagen“, sagt Salaw. Anfangs machte die TuS noch zu viele Fehler, was den Gegnerinnen leichte Punkte ermöglichte. Und die sind in der Verbandsliga nur schwer aufzuholen, worin wohl einer der größten Unterschiede im Vergleich zur Landesliga liegt. „Mit halber Kraft werden wir nicht einen Satz holen, das funktioniert in der Verbandsliga nicht“, mahnt Salaw Konzentration in jeder Phase an.

Trainingsschwerpunkt bleibt weiter das Einmaleins des Volleyballs. „Wir werden in der Feldverteidigung und in der Annahme immer stabiler. Das ist der Schlüssel“, freut sich Trainer Michael Salaw. Und weil das so ist, „brauchen wir vor keinem Gegner Angst haben.“ - WA

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