TuS Volleyball-Damen wollen Wiedergutmachnung

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Hinterhergucken wollen die Bönener Volleyballdamen, hier Nadine Tewes und Britta Gohrke, am Samstagabend nicht. Gegen Preußisch Oldendorf mühen sie sich, besser zum Ball zu stehen.

BÖNEN -  Verbandsliga: TuS Bönen – OTSV Preußisch Oldendorf (Sa., 19 Uhr, Goethehalle). Aus zweierlei Gründen freut sich Bönens Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog auf den kommenden Samstag. Zum einen, weil die TuS Bönen gegen Oldendorf ein Heimspiel hat. Und dann, weil die Mannschaft sich vorgenommen hat, die 0:3-Schlappe beim Lüner SV wiedergutzumachen. „Wir wollen unserem Publikum zeigen, dass wir es besser können“, sagt sie.

Den kommenden Gegner zu schlagen wird nach Papierform allerdings nicht leicht. Es ist nämlich der Tabellenzweite, der in der heimischen Goethehalle gastiert. Die haben von fünf Spielen vier gewonnen. Gegen Tabellenführer TV Werne allerdings sahen die Ostwestfalen beim 0:3 wenig besser aus als die Bönener, momentan Tabellensiebter.

„Wir schauen in jedem Fall nach vorne, haben unseren lethargischen Auftritt in Lünen abgehakt“, erklärt Schlensog. Erneut ließ Coach Michael Salaw Abwehrtechniken trainieren, um die einfachen Fehler zu minimieren. „Wie zum Beispiel; uns besser zum Ball zu bewegen – und zwar nicht erst, wenn es zu spät ist“, geht die Mannschaftssprecherin mehr ins Detail. „Eigentlich können wir das ja, es muss nur selbstverständlich werden.“

Ausreden für einen erneut schlechten Auftritt werden die Bönener Volleyball-Damen keine haben: Das Team tritt am Samstagabend in Bestbesetzung ans Netz.

Bezirksklasse: TuS Weddinghofen – TuS Bönen II (So., ca. 13 Uhr, Alfred-Berg-Sporthalle Schwerte). Es ist lange her, dass die TuS-Reserve aufschlug. Das letzte Meisterschaftsspiel war zu Beginn der Herbstferien das 3:0 im Nachholspiel gegen den VV Schwerte VI. Einen ordentlichen Trainingsbetrieb machten dann Urlaub und Krankheit, einige Spielerinnen erwischte eine Grippewelle, unmöglich.

„Uns fehlt der Rhythmus“, erklärte TuS-Trainer Detlef Buhl. Und das vor der richtungsweisenden Partie seines Tabellenführers gegen den ebenfalls verlustpunktfreien Verfolger Weddinghofen.

„Wie gesagt, die Vorbereitung verlief sehr holprig“, betonte Buhl. Um seine Sechs für Sonntag noch einzunorden, setzte er für heute Abend ein Freundschaftsspiel in der Hammer Mark an. „Das ist wettkampfnäher als reines Training, die Erkenntnisse kann ich vor dem Weddinghofen-Spiel noch nutzen.“ Eines weiß er heute schon. Der Gegner hat eine groß gewachsene Mittelangreiferin, die es gilt, nicht zum Schlag kommen zu lassen. „Wir müssen den einfachen Spielaufbau verhindern“, sagt Buhl.

Fehlen wird am Sonntag nur Kim Varlemann. Dafür greift Nina Kokemoor wieder an. - ml

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