TuS Damen heiß auf den Saisonstart

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Lisa Richert soll den Weggang von Sina Fröhlich auf der Diagonalposition kompensieren.

Bönen -  TuS Bönen – TV Hasperbach. „Wir haben Bock“, bemüht Mannschaftssprecherin Sabrina Schlensog die erste, um dann mit „wurde Zeit, dass die Saison beginnt“ die zweite Plattitüde nachzuschieben. Die Libera will damit aber einfach unterstreichen, dass sich die TuS-Sechs augenblicklich in blendender Form befindet.

„Ordentlich“, ist der Eindruck von Neutrainer Jochen Schönsee. Auch er erläutert seine lapidare Aussage: „Wir haben ein erfolgreiches Turnier gegen höherklassige Mannschaften gespielt“, sagt er. Ein Trainingslager am vergangenen Wochenende inklusive einem Testspielsieg über den Verbandsligisten EVC Massen stimmte ihn ebenfalls positiv auf die Saison ein. Die TuS gewann glatt in drei Sätzen (25:20, 25:23, 25:21). „Im zweiten Satz lagen wir schon 18:21 zurück“, sagt Schönsee, „dann haben die Frauen eine tolle Moral gezeigt, sind ruhig geblieben und haben sich den Satz noch geholt.“

Der Coach ist zufrieden mit den Trainingseindrücken. „Wir konnten ja die Halle durchgehend nutzen“, lobte Schönsee zudem die guten Randbedingungen in Bönen. „Ab Anfang August, also nach den Ferien, war die Trainingsbeteiligung sehr gut“, sagt er, „da konnte man einiges machen.“

Vor allem arbeitete der Coach daran, die Konzentration der Spielerinnen über alle Sätze hoch zu halten. Das war ein Knackpunkt in der Abstiegssaison. Schönsee hatte wohl Erfolg. „Wir bemühen uns, durchgehend wachsam zu sein“, beobachtete Schlensog bei sich und der Mannschaft.

Knackpunkt sei nach dem Weggang von Sina Fröhlich die Diagonalposition gewesen, erklärte Schönsee weiter. „Aber Lisa Richert aus der zweiten Mannschaft arbeitet sich heran“, sieht er bereits eine Alternative.

Zwölf Spielerinnen umfasst der Kader der TuS aktuell. „Alle sind fit“, betont Schlensog. „Und wir haben zum Spaß am Spiel zurückgefunden.“ Neben dem Erfolg die wichtigste Zutat im Mannschaftsgefüge der TuS. Ob Neuzugang Jana Menger morgen Nachmittag am Netz steht, ist noch ungewiss. Die Mittelblockerin ist beruflich stark gefordert und will sehen, was geht.

„Wir wollen einfach an die Leistung der Vorbereitung anknüpfen“, meint Schlensog es mit der dritten Phrase durchaus ernst. Ihr Trainer meint vielleicht zu Recht: „Ich hab das Gefühl, ich muss die Mädels ein wenig bremsen.“ Den Gegner TV Hasperbach kennen weder Schlensog noch Schönsee. „Aber alle Gegner werden gegen einen Verbandsligaabsteiger hoch motiviert sein und uns schlagen wollen.“ Ein guter erfolgreicher Start sei wichtig, um in die Liga zu finden.

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