TuS-Damen Vierte beim stark besetzten Zechencup

+
Bönens Katharina Buhl punktete beim Zechencup als Außenangreiferin.

BÖNEN -  Es reichte diesmal nicht für den Titelverteidiger. Der TuS Bönen blieb bei der zweiten Auflage des Zechencups nur die Gastgeberrolle. Den Pokal nahmen die Oberliga-Volleyballerinnen von Blau-Weiß Sande mit ins Paderborner Land. Die heimischen Verbandsligaaufsteigerinnen beendeten das Turnier der fünf Mannschaften von der Landesliga bis zur Oberliga als Vierte.

Dass nur vier Gastvereine am Samstag den Weg in die Bönener Goethehalle fanden, lag an der Turnierdichte in der Region. Auch die Zuschauerränge blieben weitgehend leer. „Aber das Turnier an sich war super“, meinte TuS-Sprecherin Stella Greinke. Sie war auch mit dem Auftritt ihrer Mannschaft überwiegend zufrieden.

Michael Salaw, Trainer des Gastgebers, hatte schon vor dem ersten Aufschlag seiner sechs geahnt, dass es schwer werden würde, den Titel zu verteidigen. Neben dem Team aus Sande stand nämlich mit dem TV Menden eine weitere Oberliga-Auswahl am Netz. Die Ruhrtaler wurden Zweite.

Mehr Bilder vom Zechencup

2. Bönener Zechencup

Der Sonntag des 2. Bönener Zechencups

Dritte wurde überraschend der Landesligist TV Jahn Dortmund. Die waren für den TV Brechten eingesprungen. Die Verbandsligisten mussten wegen Spielermangels absagen. „Aber die waren so nett, sich von sich aus um Ersatz zu bemühen“, erklärte Greinke.

Und der Ersatz konnte sportlich mithalten, wie der Gastgeber gleich zweimal erfuhr. Zunächst verloren die Bönenerinnen ihr Erstrundenspiel gegen Jahn in der Summe, dann das Platzierungsspiel um den dritten Platz. Das Turnier wurde im Modus jeder gegen jeden über zwei Sätze gespielt.

Den ersten Satz in der Erstrundenbegegnung bestimmten die Klassenhöheren noch mit 25:18, den zweiten dominierte der Landesligist TV mit 25:16. „Da sind wir eingebrochen“, blickte Greinke zurück. „Und die Dortmunder waren gut eingespielt“, sagte die TuS-Stellspielerin: „Wir hingegen sind noch nicht bei 100 Prozent in der Abstimmung.“ Greinke selbst musste durchspielen, da Jessica Karkowski fehlte – im verlorenen Platzierungsspiel um den dritten Platz mit einem Wadenkrampf.

Der Einstand ins Turnier gelang der TuS perfekt. Den Verbandsligisten DJK Süd-West Köln schlug sie im ersten Satz mit 25:11. Auch im zweiten lagen die Gastgeberinnen mit zehn Punkten vorne, bevor es zum Einbruch kam: 24:25. „Vor unserem zweiten Gegner, BW Sande, hatten wir richtig Bammel, als wir gesehen haben, wie die sich einschlagen“, erzählte Greinke. Ausgerechnet gegen den späteren Sieger gelang den Bönenerinnen die beste Turnierleistung. Der erste Satz eines „sehr schönen Spiels“ (Zitat Greinke) ging mit 25:22 an die TuS, den zweiten verlor die Salaw-Sechs zu 18. „Unsere Angaben waren super und auch das schnelle Angriffsspiel funktionierte sehr gut“, erklärte die Mannschaftssprecherin, „und nicht zuletzt waren unsere Neuen Rikarda Rinschede, Antje Schönhütte und Sina Fröhlich topp drauf.“ Gegen den zweiten Oberligisten Menden zollten die TuS-Volleyballerinnen anschließend mit einem 11:25 und 23:25 Tribut. „Konditionelle Schwächen bedingten eine hohe Fehlerquote“, schloss Greinke, die froh über das Ende der kraftzehrenden Turnierzeit ist und „dass die Saison endlich beginnt.“ - ml

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare