La Ola für TuS-Damen trotz Auftaktniederlage

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Trotz der 1:3-Niederlage gegen Schwerte war die Stimmung in der Goethehalle nach Spielschluss ausgelassen.

Bönen - Mit einer La-Ola-Welle verabschiedeten sich die Damen der TuS Bönen II von den Zuschauern in der Goethehalle. Dabei hatten die Gastgeberinnen in ihrer ersten Bezirksligapartie dieser Saison gegen den VV Schwerte III eine 1:3 (18:25, 11:25, 25:23, 23:25)-Niederlage einstecken müssen.

Doch die Leistung gegen die hoch gehandelten Schwerterinnen war überzeugend, einzig der zweite Satz „ging daneben“, wie es TuS-Coach Detlef Buhl formulierte. Nachdem seine Mannschaft im ersten Durchgang noch einigermaßen mitgehalten hatte und mit 18:25 unterlag, ging zu viel schief. Mit einer hohen Fehlerquote und zu wenig Gefahr bei den eigenen Angriffen schien sich bereits ein Klassenunterschied abzuzeichnen. Die gesamte Spielzeit über waren die Gäste besonders dank zweier „schlagkräftiger“ Angreiferinnen überlegen. Beim Seitenwechsel lag die TuS demnach schon deutlich hinten und bot Schwerte in dieser Phase kaum Paroli.

„Wir sind schwer reingekommen“, gestand Buhl, der seine Mannschaft allerdings keineswegs chancenlos sah. „Wir hätten bei einer niedrigeren Fehlerquote auch gewinnen können“, ärgerte sich Buhl über die vielen einfachen Ungenauigkeiten.

Dass die Bönener durchaus mithalten konnten, zeigten sie erst ab dem dritten Satz: Durch eine engagierte und vor allem konzentrierte Leistung gelang ein hart umkämpfter 25:23-Erfolg. Der Aufwind hing auch damit zusammen, dass der VV nachließ und die vorher starken Schmetterbälle zunehmend an Kraft und Genauigkeit verloren.

Im vierten Satz stand die Heimmannschaft sogar ganz kurz vor dem Einzug in den Tiebreak, unterlag aber knapp mit 23:25. Buhl störte sich erneut an der hohen Zahl von „kleinen Fehlern, die in so einem Spiel auf Messers Schneide tödlich sind“. So schlugen die Bönener allein vier Angaben im letzten Satz in das Netz.

„Am Ende haben wir den Sieg etwas abgeschenkt“, trauerte Buhl der verpassten Chance hinterher. Dennoch durften die TuS-Damen stolz sein, den VV geärgert zu haben. Schwerte sei zwar laut Buhl nicht die Übermannschaft gewesen, die er erwartet habe. Die Gäste beeindruckten jedoch mit technisch starkem Volleyball und waren vor allem am Netz enorm gefährlich.

Für die nächste Partie haben die Bönener nun zwei Wochen Zeit, um sich vorzubereiten, da die Volleyballerinnen kommendes Wochenende spielfrei haben. - krz

TuS II: Tewes, Stanislawski, Kutz, Varlemann, Schönhütte, Buhl, Schauff, Korte, Post, Heine

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