Volleyball

TuS-Damen sammeln Punkt beim Dritten

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Als Einwechselspielerin überzeugte Lisa Richert bei der TuS.

Bochum – Die Chance auf einen Sieg war da, doch am Ende unterlagen die Volleyballerinnen der TuS Bönen beim VfL Telstar Bochum II, dem Tabellendritten der Verbandsliga, im Tiebreak und nahmen nur einen Zähler mit nach Hause.

„Wir haben vergessen, den vierten Satz zuzumachen. Aber jeder Punkt zählt, und das war wieder einer mehr“, war für Trainer Michael Salaw nach dem 2:3 (20:25, 25:15, 25:23, 23:25, 12:15) das Glas halbvoll. Bönen verbesserte sich sogar und verließ den Relegationsplatz.

Bochum Außenangreiferin stellt Bönen vor Probleme

Im ersten Durchgang gerieten die TuS-Damen früh in Rückstand und vermochten es nicht mehr, dem Satz eine Wende zu geben. Bochum verfügte über starke Angreiferinnen in der Mitte und auf Außen. Gegen die Schläge von innen fanden die Bönenerinnen ein Mittel. „Die Außenangreiferin haben wir nicht in den Griff bekommen“, so Salaw, der nach dem 20:25 umstellte.

Umstellung hilft in der Abwehr

Mit Erfolg, den nun stand auch der Block auf Außen besser, ohne dass die TuS die Mitte preisgab. Mit dieser Sicherheit in der Defensive gelang den Gästen auch ein gutes Spiel in der Offensive. Die schön aufgebauten Angriffe schlossen sie zudem konzentriert ab. So hatte Bochum beim 15:25 im zweiten Abschnitt keine Chance. Und an der Angriffsleistung lag es nicht, dass es danach wieder enger wurde. Allerdings leistete sich die TuS einige Aufschlagfehler und auch die Annahme schwächelte. Nachdem Bönen lange komfortabel geführt hatte, wurde es zum Ende des dritten Durchgangs wieder eng. Der VfL markierte sogar den Ausgleich zum 23:23, ehe die Gäste mit zwei schönen Spielzügen den Satzgewinn perfekt machten.

Zu viele eigene Fehler

Der vierte Abschnitt verlief auf Augenhöhe, auch wenn Bönen kein Mal in Führung gehen konnte. Wieder standen der Aufschlag und die Annahme im Weg, um aus dem eigentlich guten Spiel Kapital zu schlagen und sich drei Zähler für den Abstiegskampf zu ergattern. In den entscheidenden Momenten machte es die TuS dem Gegner zu einfach, der oft mit Legern zum Erfolg kam und den Satz mit 25:23 für sich entschied.

Bochum agiert konstanter

Dementsprechend ging es in den Tiebreak, in dem den Bönenerinnen die Konstanz fehlte. Sie holten ein 0:4 auf, gerieten wieder 4:8 in Rückstand, kamen erneut auf 8:9 heran, standen am Ende aber mit 12:15 auf verlorenem Posten. „Das war eine wirklich gute spielerische Leistung, aber in der Verbandsliga werden Kleinigkeiten sofort bestraft“, meinte Salaw.

TuS: Sauly, Wilmes, Buhl, Richert, Ufer, Kapschik, Varlemann, Keil, K. Zilske

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