Deutliche Niederlage für die TuS-Ringer

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Lukas Korte holte zum Abschluss Bönens einzigen Sieg im niederländischen Landgraaf auf der Matte.

Landgraaf -  Bis ins Dreiländereck führte die Ringer der TuS Bönen die Auswärtsfahrt zum KSV Simson Landgraaf. Lange auf der Matte der Niederländer hielten sie sich allerdings nicht auf. Lediglich 16:19 Minuten betrug die Nettozeit der zehn Kämpfe, nach denen der gastgebende Verbandsliga-Spitzenreiter mit 32:8 als überdeutlicher Sieger hervorging.

Einen der beiden Bönener Siege holte gleich zu Beginn Leichtgewicht Marc Hauke sogar noch kampflos, weil sein Gegner Scott Geelen sofort aufgab. Danach bestimmten Landgraaf bis zum letzten Duell das Geschehen in der Halle. Der Aufsteiger brachte fast seine Bestbesetzung auf die Matte, während die TuS mit Karsten Wegner, Daniel Keim, Jan Mentler und Fatih Karabulut vier Ausfälle zu verkraften hatte. Doch auch mit dem Stammkader wären die Gäste wohl kaum für einen Sieg in Frage gekommen. „Hätten wir voll gestanden, hätten wir es etwas knapper gestalten können. Aber alle Gegner waren in einer super körperlichen Verfassung“, sagte Marvin Manz.

Einige ordentliche Kämpfe gelangen den Bönenern aber trotz alledem. So bot Schwergewichtler Jihad El-Cheickh Hassan dem bislang unbezwungenen Frederik Hamaker viereinhalb Minuten Paroli, ehe er auf die Schultern gelegt wurde. Es stand allerdings schon 14:0 für den Niederländer. Der Bönener war zwar am Ende unzufrieden, war aber auf einen technisch starken und sehr fitten Gegner getroffen. Stephan Schwark, der für Wegner diesmal in 61 kg rang, stand gegen Aram Arshakyan ebenso wie Dennis Thiemann gegen Wesley Mulder (66 kg) auf verlorenem Posten. Trainer Ingo Manz, der in der 98-kg-Klasse einspringen musste, weil auch Karabulut-Ersatz Ramazan Alkan kurzfristig absagte, gab auf, sodass Simson zur Pause bereits mit 16:4 führte.

Danach ging es zunächst im Schnelldurchgang weiter. Abdussamed Ünal (70 kg) verlor nach nur 57 Sekunden gegen Alex Paulanyi auf Schultern. Fehmi Güney (86 kg) hielt gerade einmal doppelt so lange durch, ehe ihn Moein Mohseni ausgepunktet hatte. Etwas mehr Gegenwehr leistete Marvin Manz, doch nach gut vier Minuten, musste auch er die Überlegenheit seines Kontrahenten Oleksandr Kolav anerkennen. Anschließend unterlag mit Bedri Ünal auch der letzte Ersatzmann der Bönener auf Schultern.

Zum Abschluss baute Lukas Korte seine starke Bilanz auf 8:1 aus. Dafür hatte der 75-kg-Freistil-Ringer extra die Klasse gewechselt, um gegen den vermeintlich schwächeren Jeffrey Hanssen antreten zu können. „Lukas hat einen super Kampf gemacht“, meinte Marvin Manz. - bob

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