SpVg will sich gegen Liesborn auch mal selbst beschenken

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Yusuf Güney (links) muss wegen seiner fünften gelben Karte gegen Liesborn zuschauen.

BÖNEN - Eigentlich ist die SpVg Bönen ganz ordentlich in die zweite Serie der Bezirksliga gestartet. Die Leistungen in den ersten drei Spiele war gut. Das einzige Problem, Fußballspiele dauern bekanntlich 90 Minuten. Denn wenn nach 80 Minuten Schluss wäre hätte der Aufsteiger nun fünf Punkte mehr auf dem konto und deutlich weniger Abstiegssorgen.

Gegen die Mitkonkurrenten Lippstadt II (2:2) und Ahlen (3:3) fing sich die SpVg jeweils in den Schlussminuten den Ausgleich. Rhynern kam ebenfalls erst kurz vor dem Spielende zum allerdings verdienten 1:0-Siegtreffer. „Da muss man auch mal cleverer sein, hinten dicht machen und auf Zeit spielen“, sagt Trainer Axel Maurischat. Die magere Ausbeute kostete Bönen nicht nur den möglichen Nicht-Abstiegsplatz, sondern sorgt auch für viel Druck. Als Vorletzter liegt die Rehbusch-Elf zwei Punkte vom rettende Ufer entfernt, der nächste Kontrahent ist mit Sassenberg schon vier Zähler weg. Wiederum vier Punkte voraus beginnt das Mittelfeld, dem auch der nächste Gegner, Westfalen Liesborn, angehört. Am Ostermontag (15 Uhr/Rehbusch) will die SpVg daher Revanche nehmen. Das 4:5 in der Hinrunde zählt sicherlich zu den unnötigsten Niederlagen, die der Bezirksliga-Neuling aus Bönen kassierte. „Wir haben uns selber geschlagen. Bei unseren Querpässen stand da immer einer in der falschen Trikotfarbe“, hat Maurischat noch heute keine Erklärung für die vielen Blackouts.

Doch dem Trainer hat das Hinspiel gezeigt, dass Liesborn zu den schlagbaren Gegnern zählt. „Die sind hinten anfällig“, sagt Maurischat über die Westfalen. Die Tabelle gibt ihm recht. Die Gäste haben mit 47 die meisten Gegentore aller Bezirksligisten kassiert. Bönen folgt jedoch mit 41 Gegentreffern auf Platz vier. „Wir müssen das Heft in die Hand nehmen“, liebäugelt Maurischat mit einer offensiven Aufstellung. Wobei ihm allerdings personell wenig Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Liste der Ausfälle vergrößert der gelbgesperrte Yusuf Güney.

Der SpVg-Trainer hat angesichts der Osterfeiertage einen ganz speziellen Wunsch: „Wir haben genug Geschenke verteilt, vielleicht können wir uns zu Ostern ja mal selbst beschenken. Den Jungs, die im Training richtig gut mitziehen, wäre es zu gönnen. - bob

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