TuS-Damen: Gegen das Schlusslicht muss ein Sieg her

+
Diane Ufer bestritt die vergangene Partie als einzige Zuspielerin der TuS-Damen, am Samstag fällt sie aus.

Bönen - Einen langen Volleyballtag bietet die TuS Bönen am Samstag den Fans dieser Sportart. Beide Damen-Mannschaften bestreiten Heimspiele. Los geht es um 13 Uhr mit der Bezirksliga-Reserve, ab 17 Uhr ist das Verbandsliga-Team an der Reihe. Es könnte durchaus ein erfolgreicher Tag für die TuS werden, denn beide Mannschaften sind favorisiert.

Verbandsliga: TuS Bönen – SG Friedrich der Große Herne (17 Uhr/Goethehalle). Auch wenn sich die TuS-Damen aufgrund ihrer Negativserie von sechs Niederlagen in Folge im Abstiegskampf befinden, am Samstag sind sie hoher Favorit. Denn der Gegner aus Herne ist abgeschlagen Letzter, hat noch keinen Punkt und gerade mal zwei Sätze geholt. „Das soll nicht arrogant klingen, aber wir machen uns nicht großartig Sorgen“, sagt Bönens Mannschaftssprecherin Stella Salaw. Die bisherige Chancenlosigkeit der Gäste kommt nicht von ungefähr. Die SG verlor ihre alte Mannschaft im Sommer, zog daraufhin die Reserve, die eigentlich aus der Landesliga abgestiegen war, hoch. Der Sprung ist einfach zu groß.

Für die TuS geht es darum, ohne größere Probleme die drei Punkte einzufahren. „Da spricht nichts dagegen“, glaubt Salaw. Doch gerade ihre Person ist das vielleicht größte Fragezeichen für die Partie. Salaw musste zuletzt beim 2:3 gegen Höntrop mit einem dicken Schal um den Hals zuschauen, beim gestrigen Training testete sie, wie weit sie nach ihrer Krankheit wieder fit ist. Im Grunde muss sie aber auflaufen, da es für sie auf der Zuspieler-Position keinen Ersatz gibt. Diana Ufer ist im Urlaub, Alternativen eigentlich nicht vorhanden. Bei Jessica Sauli und Katharina Buhl ist es lange her, dass sie mal Angriffe einleiteten, außerdem können sie woanders besser ihre Stärken einbringen – zumal für Lisa Maruhn ein Einsatz wohl zu früh kommen würde. Michaela Zimmerers, die im Training des Öfteren das Zuspiel übernimmt, kränkelt ebenfalls. „Wir müssen konzentriert spielen“, hofft Salaw daher auf drei schnelle, kraftschonende Sätze.

Die TuS kann sich gegen Herne trotz allem nur selbst schlagen. Grundsätzlich zeigte sie sich nämlich gegen Höntrop auf dem richtigen Weg. „Wir sind auf dem Vormarsch. Das letzte Spiel war wirklich gut. Es ist wichtig, an diese Leistung anzuknüpfen.“, sagt Salaw. Denn dann wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Bönenerinnen ihren ersten Sieg seit dem 11. November feiern wrden.

Bezirksliga: TuS Bönen II – TV Hörde (13 Uhr/Goethehalle). Nach der einwöchigen Pause gehen die Damen der zweiten TuS-Mannschaft voller Vorfreude in die Partie. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist es eines von nur wenigen Heimspielen in der Saison. „Wir verteidigen unsere Halle sehr gut“, sagt Trainerin Stephanie Buhl und baut darauf, dass gegen den Tabellensiebten aus Dortmund, der zehn Punkte weniger als Bönen hat, der nächste Sieg herausspringt. Zum anderen „wollen wir zeigen, dass wir es besser können“, erklärt Buhl, deren Team in der Hinrunde erst im fünften Durchgang gewonnen hatte. „Wir haben Hörde auf die leichte Schulter genommen und nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet“, sagt die Trainerin: „Aber wir haben unsere Lehren daraus gezogen und werden keinen Gegner mehr unterschätzen.“ Zu guter Letzt möchten die Bönenerinnen den ersten Sieg im Jahr 2018 feiern, nachdem sie die Auftaktpartie gegen Hennen II verloren hatten. Buhl wünscht sich ein „schlaues Spiel“ ihrer Mannschaft, die die Lücken beim TV aufdecken soll. Dabei fehlen die beruflich verhinderte Antonia Schauff und die kranke Julia Kopelke fehlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare