Erster Vorhang öffnet sich fürs Warsteiner Masters

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Die SpVg und die IG treten beim Warsteiner Masters an. Zum Bönener Derby wird es  am Smastag allerdings nicht kommen.

Selten waren die Chancen auf das Erreichen des Finalwochenendes für die Bönener Vereine beim Warsteiner Masters größer als in diesem Jahr. Die SpVg Bönen, die für die Vor- sowie die Quali- und Zwischenrunde am heutigen und darauffolgenden Samstag (jeweils ab 13 Uhr) Gastgeber ist, ist gleichzeitig als Tabellenführer der Kreisliga A1 Unna-Hamm das bestplatzierte Team. Auch die IG Bönen und der TVG Flierich-Lenningsen hoffen weit zu kommen.

Gespielt wird anstatt in der Goethehalle, wo die SpVg bisher die Turniere austrug, in der MCG-Halle. Der Wettbewerb in Bönen hat bei der dritten Auflage im Vergleich zu den Vorjahren  allerdings erheblich an Qualität verloren. Oberligist Westfalia Rhynern, sonst Stammgast in den Finalspielen, tritt diesmal in Bergkamen an, der spielstarke Bezirksligist TSC Hamm in Welver. Nach der Auslosung Anfang Dezember verlor das Turnier neben dem Bezirksligisten SV Langschede, für den B-Ligist FSG Ahlen einspringt, am Donnerstagabend mit den Favoriten Mengede 08/20 (Westfalenliga) auch das letzte überkreisliche Team. Der Dortmunder A-Ligist SC Osmanlispor komplettiert kurzfristig das Feld, das damit ein reines Kreisliga-Turnier geworden ist. Das heißt allerdings auch, dass fast jede Mannschaft für einen der bis zu vier Plätze für die End- beziehungsweise Lucky-Loser-Runde am letzten Januar-Wochenende in Frage kommt. Dort winkt der Jackpot, wird doch an die Teilnehmer in Werl ein Großteil der mehr als 15 000 Euro an Preisgeld ausgeschüttet.

Das Bönener Trio hat das im Hinterkopf, setzt aber zunächst andere Prioritäten. Der Spaß steht für die Trainer Hendrik Dördelmann (SpVg), Evren Karka (IG) und Thorsten Müller (TVG) im Vordergrund. „Die Jungs sollen Hallenfußball spielen“, sagt Müller, der von Gillian Daude vertreten wird und bereits am Abend die erste Draußen-Einheit durchführen lässt. Auch die IG, die wie die Germanen erst ab 16.51 Uhr in das Turnier einsteigt, hat bereits das erste Training hinter sich. In der Soccerhalle bereiteten sich Karka und Co. auf das Turnier vor. Der Coach freute sich über die rege Teilnahme und die Rückkehr der Langzeitausfälle Mehmet Duman, Tato Tsekvashvili (beide verletzt) und Arman Kuba (Türkei): „In der Halle haben alle Lust zu zocken“, sagt er. Er rechnet sich durchaus Chancen aus: „Wir sind mit IG Bönen immer gut in der Halle“, erklärt er und verweist auf die zwei bisherigen Endrunden-Teilnahmen.

Turnier geht erst in einer Woche weiter

Bei der SpVg, die das Turnier um 13 Uhr eröffnet, schont Hendrik Dördelmann einige Spieler. „Wir starten nächste Woche in die Vorbereitung, da wollen wir Verletzungen vermeiden“, sagt der Trainer. Dabei weiß er aber um die Pflicht als Gastgeber: „Wir wollen natürlich den ersten Tag überstehen und dann so weit wie möglich kommen.“ Im vergangen Jahr erreichte die SpVg als Zweiter die Lucky-Loser-Runde des Masters, wo dann Endstation war. Die IG schied in der vierten Runde im Neunmeterschießen gegen den SV Frömern aus, wurde so Fünfter. Für den TVG war in der Quali-Runde Schluss. Diesmal schielen alle nach Werl. „Wir wollen möglichst weit kommen“, sagt Karka.

Die erste Hürde dazu gilt es am Samstag zu nehmen. Die ist nicht so schwierig, weil sechs der sieben Mannschaften die nächste Etappe erreichen. Vorteilhaft wäre es, in der Vorrunde auf einem der ersten drei Plätze zu landen. Diese Teams springen nämlich direkt in die Zwischenrunde ab 15.30 Uhr und ersparen sich den Umweg über die über zweistündige Quali-Runde.

Diese Partien steigen ausnahmsweise nicht sofort am Sonntag, sondern erst am Samstag eine Woche darauf, weil die MCG-Halle mit dem Kreisauswahl-Turnier der Handballer belegt ist (siehe nebenstehender Text).

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